kommende Sondervorstellungen
ASTRID LINDGREN - Die Menschheit hat den Verstand verloren
Sondervorstellung am Sonntag 08.02., 11:00 Uhr - Filmgespräch mit Regisseur Wilfried Hauke
S/D 2025 | Regie: Wilfried Hauke | 103 Min. | FSK 12
Dokumentarfilm
Astrid Lindgren, die vor allem durch ihre Kinderbücher wie „Pippi Langstrumpf“, „Michel aus Lönneberga“ und „Ronja Räubertochter“ bekannt wurde, prägte mit ihren Werken Generationen von Leser*innen. Der Dokumentarfilm nähert sich der Autorin auf neue Weise, widmet sich ihren Tagebüchern, die zwischen 1939-1945 entstanden sind und erzählt von der noch unbekannten Astrid Lindgren als Chronistin des Zweiten Weltkriegs.
Die erst 2015 veröffentlichten und in mehr als 20 Sprachen übersetzen Kriegstagebücher von Astrid Lindgren lagen 70 Jahre lang in ihrem Schlafzimmer im Wäscheschrank verborgen. Sie sind eine einzigartige Dokumentation vom Schrecken der Diktatur und des Terrors aus der Sicht einer Mutter und frühen Feministin und appellieren leidenschaftlich an Mitmenschlichkeit, Frieden und Gleichberechtigung.
JOKER: Folie à Deux
Der verstörende Filmclub am Sonntag, 08.02.26, Gloriette
Einführung und Filmgespräch von Ipke Cornils
USA 2024 | Regie: Todd Philips | 138 Min. | FSK 16 | OmU
Der Film erzählt, wie Arthur Fleck in der psychiatrischen Anstalt Arkham auf den Prozess für seine Verbrechen als Joker wartet. Während er im Konflikt mit seiner doppelten Identität steht, begegnet Arthur nicht nur seiner wahren Liebe, sondern findet auch zur Musik, die schon immer in seinem Inneren schlummerte.
VERGISS MEIN NICHT
Sondervorstellung am Dienstag, 10.02., 19:00 Uhr, Gloria
in Kooperation mit der Sammlung Prinzhorn im Rahmen der Sonderausstellung Wer bin ich? Bilder der Identitätssuche
Einführung von Kuratorin Dr. Ingrid von Beyme
USA 2004 | Regie: Michel Gondry | 104 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Jim Carrey, Kate Winslet, Kirsten Dunst, Elijah Wood, Tom Wilkinson, Mark Ruffalo
Was bleibt von unserem Selbst, wenn die Erinnerung zur Option wird? Als sich seine Exfreundin Clementine (Kate Winslet) nach einer schmerzhaften Trennung von Joel (Jim Carrey) durch einen experimentellen medizinischen Eingriff jegliche Erinnerung an ihre Beziehung aus dem Gedächtnis löschen lässt, unterzieht sich Joel demselben Verfahren. Als er dabei zusieht, wie die Erinnerungen an Clementine verschwinden, bemerkt er seine noch vorhandenen Gefühle für sie. Um seinen Fehler zu korrigieren, ist es jedoch beinahe zu spät.
Michel Gondrys Film entfaltet eine poetische Erzählung über Liebe, Scham, Verletzung und Selbstschutz – und über die Frage, ob das „Ich“ ohne seine Bruchstellen überhaupt denkbar ist.
SCI-FI KLASSIKER
Kurzfilmreihe: Shorts Attack! am Sonntag, 22.02., Gloriette
10 Filme in 80 Minuten – mit deutschen Untertiteln
Zudem zeigen wir den Januar-Gewinner-Film vorab.
Eine wilde Mischung erlesener Science Fiction Filme der letzten Jahre: Mal geht am Raumschiff was kaputt, mal eskaliert der Haushaltsroboter. Aliens trotzen dem irdischen Schönheitsideal oder rechnen nicht mit dem Menschen. Apokalypsen kommen mal opulent, mal durch Manipulation. Es gibt Smartphones für Tiere, Stau am gigantischen Tunnel, und einen Mond, der den Menschen nicht mag. Das aber sollte klappen: Trampen ins All!
Am Ende gibt es ein Online-Voting. Zudem stimmen wir per "Applaus-O-Meter" für den Heidelberger Lieblings-Kurzfilm des Monats. Den Monatssieger zeigen wir jeweils im folgenden Monat bei den Shorts Attack! als Eröffnungsfilm.
MARTY SUPREME
Preview am Sonntag, 22.02., 20:30 Uhr (engl. OmU), Kamera
USA 2025 | Regie: Josh Safdie | 149 Min. | FSKS tba
Darsteller*innen: Timothée Chalamet, Gwyneth Paltrow, u.v.a.
Schuhverkäufer Marty hat nur ein Ziel im Leben: Weltmeister im Tischtennis zu werden und somit in den Olymp der gefeierten Athleten aufzusteigen, zu denen er sich selbst ohnehin schon lange zählt. Um an einem Turnier in London teilnehmen zu können, setzt der junge New Yorker alles auf eine Karte, muss sich im nervenaufreibenden Finale aber dem japanischen Sportstar Endo geschlagen geben. Doch das ist erst der Anfang der Odyssee eines Mannes, der bereit ist, für Ruhm und Erfolg alles zu riskieren. Denn für den kleinen Schuhladen seines Onkels ist Martys Traum definitiv ein paar Nummern zu groß.
Das weltumspannende Abenteuer führt aus den Hinterhöfen von Manhattan bildgewaltig bis ins Paris, London, Kairo und Tokio der 1950er Jahre.
Timothée Chalamet wurde für seine schauspielerische Leistung mit dem Golden Globe ausgezeichnet.
WIEDERKEHR / RETURN
Sondervorstellung am Montag, 23.02., 18:00 Uhr, Gloria
anlässlich des 35jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Heidelberg - Simferopol/Krim
Digitales Live Q&A mit Regisseurin Katja Fedulova
Moderation: Gerd Guntermann, Amnesty International Heidelberg
Den Film zeigen wir in der krimtatarisch-russischen OmU-Fassung. Das Filmgespräch läuft in deutscher Sprache.
Regie: Ekaterina (Katja) Fedulova | 61 Min.
Dokumentarfilm
„Hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau!“ schreit Mumine bei der Verhaftung ihres Mannes. Sie hat vier Kinder, ist Mitte 30 und die Frau eines politischen Gefangenen Krimtataren, genau wie Maye, die zweite Protagonistin von „Wiederkehr“. Die politische Repression der muslimischen Krimtataren ist nicht neu. Unter Stalin wurden sie vertrieben, unter Gorbatschow durften sie zurückkehren, unter Putin werden sie seit der Besetzung der Krim 2014 erneut verfolgt. „Wiederkehr“ zeichnet das Bild dieser starken Frauen. Ihr traditionell weibliches Rollenverständnis steht ihrem Engagement nicht entgegen. Sie besitzen Kraft, Schönheit und Würde. Nur in den intimsten Momenten überwältigt sie verzweifelte Ohnmacht.
Hintergrund:
Die Krimtataren sind eine turksprachige ethnische Gruppe, die ursprünglich auf der Krim lebte. Unter Stalin wurden sie 1944 unter unmenschlichen Umständen deportiert. Dabei starben so viele Menschen, dass ihre Deportation heute als Völkermord gilt. Unter Gorbatschow durften sie ihre ursprüngliche Heimat, die Krim, wieder besiedeln. Dieser Prozess war von zahlreichen Konflikten mit den inzwischen dort ansässigen Menschen begleitet. Im Jahr 2014 wurde die Krim von Russland besetzt. Die Mehrheit der Krimtataren wehrte sich gegen die Annexion. Eine neue Welle der politischen Verfolgung von Krimtataren war die Folge.
WILMA WILL MEHR
Psychoanalyse & Film am Mittwoch, 25.02.26, 20:00 Uhr
Eine Elektrikerin und Schweißerin aus der Lausitz muss sich nach der Wende neu erfinden.
vorgestellt von Sabine Ameskamp
D 2025 | Regie: Maren-Kea Freese | 112 Min. | FSK 0
Darsteller*innen: Fritzi Haberlandt, Thomas Gerber, Stephan Grossmann, Meret Engelhardt, Valentin Postlmayr, Simon Steinhorst, Xenia Snagowski
Elektrikerin, Maschinistin, Obst-Expertin, Optimistin: Wilma (Fritzi Haberlandt) ist eine Frau mit vielen Talenten, zahllosen Zertifikaten und palettenweise Enttäuschungen. Bis Ende der 90er-Jahre hat sie im Lausitzer Braunkohlerevier gelebt. Als aber ihr Mann mit einer anderen Frau splitterfasernackt Spaghetti kocht und ihr der Job im Baumarkt gekündigt wird, verlässt Wilma fluchtartig ihre Heimat Richtung Wien. Mit Mitte 40 muss sie hier quasi bei Null anfangen und landet schnell auf dem Handwerkerstrich. Bald schon repariert sie sich durch den Wiener Speckgürtel, landet in einer linken Bohemian-WG, wird Fachfrau für Reparaturen aller Art und sogar Lehrerin in einer Traditions-Tanzschule. Zwischen Walzer und Elektro-Installationen entdeckt Wilma ein Gefühl, das sie längst vergessen hatte: verliebt sein, glücklich sein, die aufgeregte Hoffnung auf etwas Neues. Hineingeworfen in die Unsicherheiten einer Zukunft, in der alles möglich ist, wird Wilma ein anderer Mensch.
WILMA WILL MEHR ist eine charmante, einfühlsam beobachtete und mit schrägem Humor erzählte Tragikomödie, die ebenso genau in der Wirklichkeitsdarstellung ist wie sie in ihrer hoffnungsvollen und berührenden Melancholie optimistisch bleibt.
KEIN LAND FÜR NIEMAND - Abschottung eines Einwanderungslandes
Sondervorstellung amSo, 01.03., 11:00 Uhr, KAMERA
D 2025 | Regie: Max Ahrens & Maik Lüdemann | 107 Min. | FSK 12
Dokumentarfilm
Die Dokumentation „Kein Land für Niemand” begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer, zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete und gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben. Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt den Diskurs. Flucht und Migration werden zunehmend kriminalisiert, und humanitäre Hilfe gerät unter Druck.
Deutschland gibt hier immer wieder den Takt vor und Europa zieht nach. Durch exklusive Interviews mit Wissenschaftlerinnen, politischen Entscheidungsträgerinnen und Aktivist*innen hinterfragt „Kein Land für Niemand“ die aktuellen Narrative über Flucht und Migration und beleuchtet die Mechanismen, mit denen Angst und Populismus die politische Agenda bestimmen. Wie konnte es so weit kommen? Und welche Alternativen gibt es zu einem Europa, das sich immer weiter abschottet?
EPiC: ELVIS PRESLEY IN CONCERT
Sondervorstellung mit Livemusik am So, 01.03., 18:00 Uhr, KAMERA
Iris Rippinger (Gesang) und Dirk Pfeiffer (Gitarre) spielen vor dem Film eine Auswahl ihrer ELVIS - Lieblingssongs.
USA 2025 | Regie: Baz Luhrmann | 96 Min. | FSKS tba
Dokumentarfilm
Der visionäre Regisseur Baz Luhrmann (Moulin Rouge, Elvis) lässt Musiklegende Elvis Presley neu aufleben: Verloren geglaubte Aufnahmen, Welthits und eine unvergleichliche Stimme in nie dagewesener Tonqualität – EPIC: ELVIS PRESLEY IN CONCERT ist ein Konzertfilm, wie es ihn nie zuvor im Kino gegeben hat!
Während der Dreharbeiten zu seinem mehrfach Oscar®-nominierten Film Elvis (2022) fand Luhrmann das verschollen geglaubte Filmmaterial der legendären Elvis-Konzertfilme aus den 1970er-Jahren. Gemeinsam mit unveröffentlichten Super-8-Filmen der Graceland-Archive wurden die Filmnegative mit modernster Technik restauriert. Das Ergebnis ist mehr als nur ein Konzertfilm in beeindruckender Bild- und Tonqualität. Luhrmann gibt Elvis selbst eine Stimme in seiner Geschichte!
WHAT REMAINS - Journalists in Crisis Areas (OmeU)
International Popcorn & Law
Film and Lecture Series in cooperation with Max-Planck-Institute for Comparative Public Law and International Law and the non-profit Human Right Association Just Access e.V.
Mo, 02.03., 20:00 Uhr
discussed by the movies's director Lotta Pommerien & Annika Knauer (Max-Planck-Institute for Comparative Public Law and International Law)
D 2023 | Director: Lotta Pommerien | 79 Min.
Documentary
Pictures of destroyed houses, crying children, injured soldiers – the terrible news of our time appear on our phone screens, on television or in the newspapers. But who delivers them? This film accompanies three female journalists at their work in crisis areas. India/Afghanistan, Belarus/Ukraine, Uganda/Congo – these are the countries from which the women report. They must deal with patriarchal structures, dictators and terrorist organizations. How do they manage to constantly commute between exceptional situations and their private life?
ICH WILL DICH - Begegnungen mit Hilde Domin
Sondervorstellung am Mittwoch, 04.03., 18:00 Uhr, Gloria, in Kooperation mit Literaturherbst Heidelberg und dem Kulturamt der Stadt Heidelberg
Filmgespräch mit der Regisseurin Anna Ditges im Anschluss an die Vorführung
In den Kinoabend stimmen wir ein mit einer musikalischen Lesung von Texten der großen Heidelberger Dichterin Hilde Domin.
D 2007 | Regie: Anna Ditges | 97 Min. | FSK 0
Dokumentarfilm
Anlässlich des 20. Todestages der Heidelberger Schriftstellerin Hilde Domin und der ihr gewidmeten Ausstellung im Museum Haus Cajeth ist Anna Ditges, Autorin und Regisseurin des preisgekrönten Dokumentarfilms, zu Gast. Im Anschluss an die Vorführung findet ein Filmgespräch statt.
Anna Ditges hat die Grande Dame der deutschen Nachkriegsliteratur mit der Kamera durch die letzten zwei Jahre ihres langen und spannungsreichen Lebens begleitet.
"Anna Ditges hat ein bewegendes Porträt der streitbaren Dichterin geschaffen. So quicklebendig wie die Dichterin ist auch der Film.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„In meinen Hörsaal nur die Scheuerfrau“ – 120 Jahre Frauenstudium in Heidelberg und in Baden-Württemberg.
LIVE-Hörspiel zum Weltfrauentag am Sonntag, 08.03., 11:00 Uhr, GLORIA
Das Live-Hörspiel lassen wir mit einer Einladung zu einem Gläschen Sekt (auch alkoholfrei) gemeinsam ausklingen.
„Warum, Kindchen, wollen Sie eigentlich studieren? Sie wissen ja gar nicht, welche Riesenanforderungen es an Körper und Seele, an Kopf und Herz stellt. Rein körperlich werden Sie es schon nicht aushalten“ oder „Nur eine Frau kommt in meinen Hörsaal, die Scheuerfrau“: Professorale Sprüche wie diese waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts keine Seltenheit. Frauen wurden in Baden-Württemberg 1900 zunächst nur „versuchs- und probeweise“ an den Universitäten zugelassen. Im Februar 1906 promovierte Anna Martha Kannegiesser als erste Frau an der Universität Heidelberg. Und so beginnt ein bis heute spannendes, bewegendes Kapitel Emanzipationsgeschichte. Das musikalisch-literarische, ernste wie humorvolle Live-Hörspiel macht 120 Jahre Frauenstudium und die Pionierinnen als auch die Frauen-Gegner an den Akademien anhand von Briefen, Tagebuchaufzeichnungen und Originaldokumenten wieder lebendig.
Es lesen: Veronika Haas (Literaturherbst Heidelberg), Matthias Paul (Freier Theaterverein Heidelberg e.V.), Jutta Freimuth (Gloria-Kino) und Jutta Wagner (Leiterin LiZ am DAI Heidelberg)
Live-Musik: Tina Kuka (Gesang), Oliver Kuka (Gitarre)
Autorin: Veronika Haas
WE WANT SEX
Sondervorstellung in Kooperation mit dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg im Rahmen der Feministischen Wochen anlässlich des Equal Pay Day am Donnerstag, 12.03.26, 19:00 Uhr, GLORIETTE
GB 2010, Regie: Nigel Cole, 113 Min., FSK 6
Darsteller*innen: Sally Hawkins, Bob Hoskins, Miranda Richardson, Geraldine James, Rosamund Pike, Andrea Riseborough, Daniel Mays
Der Film erzählt die Geschichte der Ford-Arbeiterinnen im britischen Dagenham, die in den 1960er-Jahren für gleichen Lohn und gegen strukturelle Benachteiligung kämpften – und damit einen Meilenstein für die Gleichstellung am Arbeitsmarkt setzten.
Mit anschließendem Gespräch zu Ursachen von Entgeltungleichheit, zur Bedeutung historischer feministischer Arbeitskämpfe und darüber, welche konkreten Ansätze es heute gibt, um gleiche Bezahlung für Frauen und Männer voranzubringen.
Wir freuen uns auf das Gespräch mit Dr. Caroline Smout, Fachbereichsleiterin Teilhabegerechtigkeit am Arbeitsmarkt im Amt für Chancengleichheit, und Kathrin Biro, Geschäftsführerin von ver.di Rhein-Neckar.
Anlässlich des Equal Pay Day 2026 zeigen wir in Kooperation mit dem Amt für Chancengleichheit den Film „We Want Sex“.
Erzählt wird die Geschichte der Ford-Arbeiterinnen im britischen Dagenham, die in den 1960er-Jahren für gleichen Lohn und gegen strukturelle Benachteiligung kämpften – und damit einen Meilenstein für die Gleichstellung am Arbeitsmarkt setzten.
Im Anschluss an die Vorführung laden Dr. Caroline Smout, Leiterin des Fachbereichs Teilhabegerechtigkeit am Arbeitsmarkt im Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, und Kathrin Biro, Geschäftsführerin von ver.di Rhein-Neckar, zu einem Gespräch ein. Sie geben Impulse zu den Ursachen der Entgeltungleichheit, zur Wirkung historischer feministischer Arbeitskämpfe und zu der Frage, was wir heute konkret für mehr Lohngerechtigkeit tun können. Das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, sich mit Fragen, Erfahrungen und Perspektiven an dem Gespräch zu beteiligen.
Exhibition on Screen:
TURNER & CONSTABLE
Sondervorstellungen im März und April in der Kamera, jeweils Sonntagsmatinée:
Sonntag, 15.03. | Sonntag, 29.03. | Sonntag, 05.04.
Die unglaubliche Geschichte von Großbritanniens bedeutendsten Landschaftsmalern und ihrer erbitterten Konkurrenz.Entstanden in enger Zusammenarbeit mit dem Tate Britain Museum anlässlich des 250. Geburtstags von William Turner und John Constable.
Zwei der größten britischen Maler, William Turner und John Constable, waren auch die größten Rivalen. Beide erblickten mit nur einem Jahr Abstand das Licht der Welt – und beide nutzten die Landschaftsmalerei, um die sich verändernde Welt um sie herum zu dokumentieren. Das Tate Britain-Museum in London mit der weltweit umfangreichsten Sammlung britischer Kunst bringt diese beiden Meister für eine spektakuläre Ausstellung zusammen, die von November 2025 bis April 2026 läuft.
Die Kunstfilmreihe Exhibition on Screen hat exklusiven Zugang zur Ausstellung, um die außergewöhnliche Kunst und Lebensgeschichte dieser beiden Männer ins Kino und auf die große Leinwand zu bringen.
Turners glühende Sonnenuntergänge und phantastische Reiseszenen wie auch Constables idealisierte Darstellungen von geliebten Orten seiner Heimat versetzten die damalige Öffentlichkeit in einen Rausch der Begeisterung. Kritiker verglichen ihre völlig unterschiedlichen Stile mit dem Aufeinandertreffen von »Feuer und Wasser«.
Anlässlich des 250. Jahrestags der Geburt von William Turner und John Constable erforscht diese neue Dokumentation in Verbindung mit der epochalen Tate Ausstellung ihre miteinander verflochtenen Lebenswege und künstlerischen Vermächtnisse. Entdecken Sie mit faszinierenden Einblicken in Skizzenbücher und persönliche Dokumente ungeahnte Seiten der beiden Künstler, lassen Sie sich von führenden Experten in die Materie einführen!