kommende Sondervorstellungen

Harold Lloyd
Laurel & Hardy

STUMMFILMABEND mit Live-Piano Begleitung

BEST OF COMEDY

am Mittwoch, 18.03., 20:00 Uhr, Kamera

Wir lassen die Zeit der Stummfilme aufleben und zeigen an diesem Abend eine Stummfilm-Auswahl mit einigen der berühmtesten Darsteller der Zeit: Buster Keaton, Harold Lloyd, Laurel & Hardy, Karl Valentin.

Die Filme werden live begleitet vom Stummfilm-Pianisten Frieder Alexander Egri.

Norbert Gräber wird zu den Filmen Hintergrundinfos geben.

In der Pause freuen wir uns auf ein gemeinsames Glas Sekt (auch alkoholfrei) mit unseren Gästen.

 

ALS OB DIE WELT TANZT

Sondervorstellung am Sonntag, 22.03., 11:00 Uhr, Kamera

im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus

Filmgespräch mit Regisseur Mario Di Carlo und Kameramann Klaus Woller im Anschluss an die Vorstellung

Musiker*innnen und Tänzer*innen aus der ganzen Welt treffen sich jedes Jahr auf der Burg Lichtenberg bei Kusel, musizieren und tanzen, verbinden ihre Kulturen, erzählen von ihrem Leben, leben Gemeinschaft und geben ein begeisterndes Konzert.

Mittendrin und immer dabei ist der Dokumentarfilmer Mario Di Carlo mit seinem kleinen Team. Schnell stellt er fest: “Es geht nicht nur um Musik und Tanz, es geht um die großen Fragen des Lebens“

Ethno Germany ist ein tolles Beispiel, wie geben und Nehmen funktioniert. Nur so entsteht der Wow-Effekt, den wir geschafft haben.“ – Alice, Teilnehmerin aus der Ukraine

„Ethno ist der Moment, wo Du einer Gruppe von Menschen etwas anbietest, die es annehmen, wachsen lassen, und plötzlich hat es nichts mehr damit zu tun, was Du über Dich oder den Song dachtest.“ – Bonnie, Teilnehmerin aus Australien

„Das kulturelle und musikalische Erbe wird bewahrt und ganz neu erfunden. … ‚Als ob die Welt tanzt‘, ein berührender Film über das, was Jugendliche aus aller Welt bewegt, wie sie gemeinsam über alle Grenzen und Sprachbarrieren hinweg etwas Einzigartiges schaffen.“ – Titel, Thesen, Temperamente

„Wie Barrieren fallen können, zeigt uns Mario Di Carlo in seinem neuen Film. Der Filmemacher kommt den Jugendlichen auf dem Ethno Germany Camp ganz nahe.“ – SWR Kultur

 

IN DIE SONNE SCHAUEN

Psychoanalyse & Film am Mittwoch, 25.03.26, 19:30 Uhr

Poetisches Drama über vier Generationen vom Kaiserreich bis zur Jetztzeit und die sich im Laufe von 100 Jahren verändernden Rollenstrukturen zwischen Frauen und Männern.
vorgestellt von Daniel Nakhla und Edeltraud Tilch-Bauschke

D 2025 | Regie: Mascha Schilinski  | 149 Min. | FSK 16

Ein abgeschiedener Vierseitenhof in der Altmark. Die Wände atmen seit über einem Jahrhundert das Leben der Menschen, die hier wohnen, ihren Geschmack, ihr Sein in der Zeit. IN DIE SONNE SCHAUEN erzählt von vier Frauen aus unterschiedlichen Epochen – Alma (1910er), Erika (1940er), Angelika (1980er) und Nelly (2020er) – deren Leben auf unheimliche Weise miteinander verwoben sind. Jede von ihnen erlebt ihre Kindheit oder Jugend auf diesem Hof, doch während sie ihre eigene Gegenwart durchstreifen, offenbaren sich ihnen Spuren der Vergangenheit – unausgesprochene Ängste, verdrängte Traumata, verschüttete Geheimnisse. Alma entdeckt, dass sie nach ihrer verstorbenen Schwester benannt wurde und glaubt, dem gleichen Schicksal folgen zu müssen. Erika verliert sich in einer gefährlichen Faszination für ihren versehrten Onkel. Angelika balanciert zwischen Todessehnsucht und Lebensgier, gefangen in einem brüchigen Familiensystem. Nelly schließlich, die in scheinbarer Geborgenheit aufwächst, wird von intensiven Träumen und der unbewussten Last der Vergangenheit heimgesucht. Als sich ein tragisches Ereignis auf dem Hof wiederholt, geraten die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart ins Wanken.

Einen großen, epochalen Film hat Mascha Schilinski mit IN DIE SONNE SCHAUEN geschaffen, eine Grand Tour in die feinsten Verzweigungen der Gefühlswelten dieser vier Frauen. IN DIE SONNE SCHAUEN zielt dabei auch auf unsere Gegenwart und unser sich akut veränderndes Erleben von Geschichte und dem Epochenwandel. Ein Film, der sich tief in unsere Wahrnehmung bohrt und die Sensation dort inszeniert, wo das Empfinden am Flüchtigsten ist: im schnell verblassenden Gefühl von Zeit.

 

ANGST ESSEN SEELE AUF

Sondervorstellung am Donnerstag, 26.03., 19:00 Uhr, Gloria im Rahmen der Ausstellung "Wer bin ich? - Bilder der Identitätssuche" - Sammlung Prinzhorn

und im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus

Einführung von Sarah Debatin, Archivarin des Museums

D 1974 | Regie: Rainer Werner Fassbinder | 93 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Brigitte Mira, El Hedi ben Salem, Barbara Valentin, Irm Hermann, Rainer Werner Fassbinder, Elma Karlowa, Doris Mattes, Lilo Eder, Walter Sedlmeyer, Marquardt Bohm, Peter Gauhe, Margit Symo, Helga Ballhaus u a.

Entgegen jeder Erwartung verlieben sich Emmi, eine ältere deutsche Putzfrau, und Ali, ein jüngerer marokkanischer Gastarbeiter, ziehen zusammen und heiraten schließlich. Was als privates Glück beginnt, ist für die Außenwelt ein Skandal: Blicke, Gerüchte und das Tuscheln der Nachbarn bestimmen den Alltag; Emmis Kinder schämen sich, und in einem „Kolonialwarenladen“ wird sie des Geschäfts verwiesen. Als der äußere Druck der Gesellschaft nachlässt, werden die inneren Konflikte des Paares deutlich …

Mit „Angst essen Seele auf“ hat Rainer Werner Fassbinder nicht nur ein geflügeltes Bonmot geschaffen, sondern ein eindringliches Zeugnis der Migrationsdebatte der Bundesrepublik in den 1970er-Jahren vorgelegt. Den veralteten, rigiden gesellschaftlichen Normen stellt er ein individuelles Glück entgegen, das daran jedoch zu scheitern droht.

Der Film wird im Rahmen der Aktionswoche gegen Rassismus mit einer Einführung von Archivarin Sarah Debatin gezeigt.

 

PILLION

Sondervorstellung am Freitag, 27.03., 20:45 Uhr, Gloria

Gemeinsam mit Queer Tour Heidelberg laden wir ab 20:15 Uhr zum Begrüßungssekt ein!

GB 2025 | Regie: Harry Lighton | 107 Min. | FSK 16
Darsteller*innen: Alexander Skarsgård, Harry Melling, Douglas Hodge, Lesley Sharp

Als der schüchterne Colin in einer Bar auf den charismatischen Ray trifft, ist es sofort um ihn geschehen. Dass der attraktive Biker ausgerechnet ihn zu seinem neuen Gefährten erwählt, kann er kaum fassen. Ray fordert absolute Unterwerfung, zu der Colin nur allzu gern bereit ist. Im Gegenzug öffnet ihm Ray die Tür zu einer aufregenden Welt wilder Abenteuer und sexueller Ekstase. Während sich seine Eltern zunehmend Sorgen machen, genießt Colin sein neues Leben in vollen Zügen. Doch langsam erwacht in ihm eine leise Sehnsucht nach etwas, das Ray ihm vielleicht niemals geben kann…

Alexander Skarsgård und Harry-Potter-Star Harry Melling brillieren in der überraschend sensiblen DomCom mit einer herausragenden Performance voller Humor, Zärtlichkeit und emotionaler Tiefe.

 

MEIN FREUND BARRY

Hunde-freundliche Sondervorstellung am Sonntag, 29.03., 11:00 Uhr, Gloria

in Kooperation mit dem Tierschutzverein für Heidelberg und Umgebung e.V. und CLF mobile Hundeschule

Wir laden Sie ein Ihren Hund zu dieser Sondervorstellung mitzubringen und können max. 10 Vierbeiner zu dieser Vorstellung begrüßen (nur nach vorheriger Anmeldung unter info@gloria-kamera-kinos.de).

Selbstverständlich ist die Vorstellung offen für alle Besucher*innen, - auch ohne Vierbeiner-Begleitung!

Wir starten mit einer kurzen Einführung in die Arbeit einer Hundetrainerin mit Helga Guder und mit einem informativen Blick in die Welt unseres Tierheims mit Iris Mathea vom Tierschutzverein Heidelberg.

Mitten in den malerischen, aber rauen Alpen wird eine Legende geboren: Barry, der berühmteste aller Bernhardiner. Inspiriert von wahren Begebenheiten erzählt der Familienfilm die bewegende Geschichte des legendären Lawinenhundes vom Großen Sankt Bernhard – von einer einzigartigen Freundschaft zwischen einem kleinen Jungen und seinem Hund.

 

Exhibition on Screen:

TURNER & CONSTABLE

Sondervorstellungen im März und April in der Kamera, jeweils Sonntagsmatinée:

Sonntag, 15.03. | Sonntag, 29.03. | Sonntag, 05.04.

Die unglaubliche Geschichte von Großbritanniens bedeutendsten Landschaftsmalern und ihrer erbitterten Konkurrenz.Entstanden in enger Zusammenarbeit mit  dem Tate Britain Museum anlässlich des 250. Geburtstags von William Turner und John Constable.

Zwei der größten britischen Maler, William Turner und John Constable, waren auch die größten Rivalen. Beide erblickten mit nur einem Jahr Abstand das Licht der Welt – und beide nutzten die Landschaftsmalerei, um die sich verändernde Welt um sie herum zu dokumentieren. Das Tate Britain-Museum in London mit der weltweit umfangreichsten Sammlung britischer Kunst bringt diese beiden Meister für eine spektakuläre Ausstellung zusammen, die von November 2025 bis April 2026 läuft.

Die Kunstfilmreihe Exhibition on Screen hat exklusiven Zugang zur Ausstellung, um die außergewöhnliche Kunst und Lebensgeschichte dieser beiden Männer ins Kino und auf die große Leinwand zu bringen.

Turners glühende Sonnenuntergänge und phantastische Reiseszenen wie auch Constables idealisierte Darstellungen von geliebten Orten seiner Heimat versetzten die damalige Öffentlichkeit in einen Rausch der Begeisterung. Kritiker verglichen ihre völlig unterschiedlichen Stile mit dem Aufeinandertreffen von »Feuer und Wasser«.

Anlässlich des 250. Jahrestags der Geburt von William Turner und John Constable erforscht diese neue Dokumentation in Verbindung mit der epochalen Tate Ausstellung ihre miteinander verflochtenen Lebenswege und künstlerischen Vermächtnisse. Entdecken Sie mit faszinierenden Einblicken in Skizzenbücher und persönliche Dokumente ungeahnte Seiten der beiden Künstler, lassen Sie sich von führenden Experten in die Materie einführen!

 

Live Action Shorts
Animation Shorts

OSCAR - Shorts 2026

Live Action Shorts am Sonntag, 15.03.

Animation Shorts am Sonntag, 29.03.

Im März zeigen wir die Oscar - nominierten Kurzfilme in den Kategorien "Live Action Shorts" und "Animation Shorts".

In der Nacht der Oscar-Verleihung präsentieren wir die Live Action Shorts. Einer wird gewinnen.

Eine Witwe wird durch einen Fußball in ihrem Garten gestört. Plakate israelischer Geiseln in einem israelischen Supermarkts konfrontieren einen palästinensischer Metzger. Ein Historien-Epos um einen Heiratsantrags und die weibliche Periode. Ein Shopping-Sci-Fi, in dem Küssen verboten ist und Menschen für Dinge bezahlen, indem sie Ohrfeigen erhalten.

Am Sonntag, 29.03. folgen die Animation Shorts.

Von To-do-Listen und dem Hoffen auf ihr Ende. Vom verwaisten Bärenjungen und einem väterlichen Baum. Von der Quelle zum Fluss: In aller Kraft schwimmend das eigene Leben reflektieren! Ein armer Junge verliebt sich in ein Mädchen, dessen Trauer sich in wertvolle Perlen verwandelt. Und: Ein Bier-Thriller an einem Imbissstand in Prag.

 

SHAHID

Sondervorstellung am Sonntag, 12.04., 11:00 Uhr (OmU), Gloria

in Kooperation mit DAI Heidelberg

(ermäßigter Eintritt für DAI-Mitglieder)

Gespräch mit Regisseurin Narges Kalhor

D 2024 | Regie: Narges Kalhor  | 84 Min. | FSK 12

Der Film Shahid verhandelt große politische Fragen in schmerzhaften, absurd-komischen Brechungen. Regisseurin Narges Kalhor will ihren Nachnamen „Shahid“ ablegen – im Iran heißt das „Märtyrer“. Mit dieser Ideologie will sie nichts zu tun haben, erst recht nicht im eigenen Namen. Der Antrag führt sie zu den Geistern ihrer Vorfahren und in die Mühlen deutscher Bürokratie. Zwischen Dokumentarfilm, Experiment und Selbstkommentar erkundet der Film ihre Familiengeschichte, die Geschichte Irans und Fragen von Identität – und hält radikalen Ideologien einen vielschichtigen Spiegel vor.

Narges Kalhor ist in Teheran geboren und lebt als iranisch-deutsche Regisseurin in Deutschland. 2009 beantragte sie hier Asyl. Ihr Kurzfilm Sensitive Content fand international Beachtung. Shahid (2024) lief im Berlinale Forum und wurde mehrfach ausgezeichnet.

 

DTH FILM: IMPRESSION

Sondervorstellung am Dienstag, 14.04., 20:00 Uhr, Gloriette

in Kooperation mit dem Dance Theatre Heidelberg - Theater und Orchester der Stadt Heidelberg

Ein Abend für Iván Pérez

Vom ersten Schritt bis zur letzten Welle: Wir feiern die künstlerische Reise von Iván Pérez am Theater und Orchester Heidelberg.

Mit der Präsentation des Videos seiner ersten Heidelberger Neukreation »Impression« öffnen wir ein Kapitel, das den Beginn einer intensiven, wegweisenden Zusammenarbeit markiert. In diesem Werk verschmolzen Tanz, Musik und visuelle Kunst zu einer poetischen Befragung der Generation Y – und legten zugleich den Grundstein für eine Ästhetik, die Pérez’ Zeit als künstlerische Leitung am Dance Theatre Heidelberg prägen sollte.

Von »Impression« bis zu seinem aktuellen Stück »Bodies of Water« spannt sich ein Bogen, der seine Handschrift sichtbar macht: die Suche nach der Verbindung zwischen Individuum und Kollektiv, die Offenheit für Kollaborationen, die Sensibilität für den Fluss der Zeit und die menschlichen Zustände, die darin aufscheinen.

Dieser Abend lädt dazu ein, auf Iván Pérez’ künstlerische Entwicklung zurückzublicken, Schwerpunkte neu zu entdecken und die Transformation zwischen Anfang und Abschlussmoment zu feiern. Eine Hommage an einen Künstler, dessen Arbeit das DTH in Bewegung versetzt und geprägt hat.

Nach der Videopräsentation laden wir ein zum Gespräch mit Iván Pérez und Tanzdramaturgin Natalie Broschat.

 

HEUTE NICHT

Sondervorstellung am Sonntag, 19.04., 11:00 Uhr, Gloria

Die Sondervorstellung findet statt in Kooperation mit dem Ambulanten Kinderhospizdienst KiDi des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche Heidelberg anlässlich von KiDis 20-jährigem Jubliläum.

Im Anschluss an die Filmvorführung laden die Mitarbeiter*innen des Ambulanten Hospiz- und Kinderhospizdienstes zu einer Gesprächsrunde ein.

Eintritt frei!

Gezeigt wird der bewegende Dokumentarfilm „HEUTE NICHT“ von Jim Rakete. Was ursprünglich als Fotoausstellung gedacht war, wurde zu einer eindrucksvollen filmischen Hommage – an Kinder und Jugendliche im Hospiz, an ihre Familien und an all jene, die sie begleiten. Ein Film über Haltung. Über Nähe. Über Hoffnung.

Die Veranstaltung findet zudem in Kooperation mit dem Ambulanten Kinderhospizdienst KiDi des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche Heidelberg statt. Im Anschluss an die Filmvorführung laden die Mitarbeiter*innen des Ambulanten Hospiz- und Kinderhospizdienstes zu einer Gesprächsrunde ein.

Ehrenamtliche berichten von ihren persönlichen Erfahrungen, von Begegnungen, die berühren und bleiben, und davon, was Begleitung am Lebensende bedeuten kann.

Eine besondere Matinee zum Zuhören, Mitfühlen und Austauschen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

 

HUMAN FOREVER

Sondervorstellung am Sonntag, 26.04., 11:00 Uhr, Gloria

in Kooperation mit dem Netzwerk Demenz Heidelberg

Filmgespräch im Anschluss an die Filmvorführung, Moderation: Sandra Hofmann (Leitung Pflegestützpunkt Heidelberg, Amt für Soziales und Senioren, Stadt Heidelberg)

In Deutschland leben derzeit rund 1,8 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung. Nicht nur für die Betroffenen, auch für die Angehörigen ist die Diagnose meist mit Fragen, Zweifeln und Ängsten verbunden. Zur Unterstützung Betroffener und auch deren Angehörigen wurde das Netzwerk Demenz Heidelberg gegründet. Es ist ein freiwilliger und auf Dauer angelegter Zusammenschluss der Stadt Heidelberg (Amt für Soziales und Senioren), dem AGAPLESION Bethanien Krankenhaus Heidelberg, der Akademie für Ältere gGmbH sowie dem Caritasverband Heidelberg e.V.. Ziel ist es, sich verstärkt der Vernetzung, dem Austausch und der Gestaltung von Angeboten für Menschen mit Demenz und dem besonderen Augenmerk deren pflegenden Angehörigen zu widmen und passende Strukturen im gemeinsamen Tun zu entwickeln. Weitere Informationen finden Sie unter: www.demenz-heidelberg.de

Am 26.04.2026 findet eine Filmveranstaltung zu diesem Thema statt. Es wird der Film „Human Forever“ vorgestellt. In dieser Dokumentation werfen Filmemacher Jonathan de Jong und der humanitäre Aktivist Teu Toebes einen eindrucksvollen Blick auf den menschlichen Umgang mit Demenz. Sie demonstrieren die Begleitung von Menschen mit Demenz weltweit.

Teun ist 24, kerngesund und lebt mit Menschen mit Demenz auf der geschlossenen Station eines Pflegeheims. Warum? Teun ist jetzt 24, aber nicht sein ganzes Leben lang… Jetzt hören wir immer noch zu, was Teun will, was er fühlt und was er denkt. Jetzt ist er immer noch frei, so zu sein, wie er ist, und zu gehen, wohin er will, aber die Wahrscheinlichkeit, dass dies in Zukunft nicht mehr der Fall sein wird, liegt bei 1 zu 5. Deshalb sucht er jetzt nach Antworten für später.

Im Anschluss an die Filmvorführung wird es ein Filmgespräch mit offener Diskussion und Austauschmöglichkeit geben. Die Moderatoren sind Frau Dr. Ilona Dutzi, Psychologin und Gerontologin am AGAPLESION Bethanien Krankenhaus Heidelberg, Frau Esther Süs, Dipl. Sozialarbeiterin (FH) im Altenpflegeheim Haus Philippus und der Friedensgemeinde Handschuhsheim sowie Sandra Hofmann, Digital HealthCare-Managerin (M.A.) und Leiterin des Pflegestützpunktes Heidelberg.