Demnächst

GONDOLA

(Start: 07.03.24)

D/GO 2023 | Regie: Veit Helmer | 83 Min. | FSK 6
Darsteller*innen: Mathilde Irrmann, Nino Soselia

Eine alte Seilbahn verbindet ein Dorf in den Bergen Georgiens mit einer kleinen Stadt im Tal. Als der alte Schaffner stirbt, kehrt seine Tochter Iva (Mathilde Irrmann) zurück und tritt seine Nachfolge an. Sie lernt Nino (Nino Soselia) kennen, die schon länger dort arbeitet und ihr die Tricks des Seilbahnfahrens verrät. Tagein tagaus, wenn Ivas Gondel hochfährt, fährt Ninos Gondel runter und anschließend umgekehrt. Alle halbe Stunde sehen sich die beiden auf halber Strecke. Aus kollegialen Grüßen wird allmählich Necken. Und aus Necken wird Flirten. Iva und Nino verwandeln ihre Gondeln in verrückte Flugobjekte, um sich gegenseitig zu beeindrucken. Zum Ärger ihres verbitterten und eifersüchtigen Chefs. In der Nacht, als Iva und Nino in der Gondel ein romantisches Date haben, will er dem Treiben der Beiden zu jedem Preis ein Ende bereiten. Aber er hat die Rechnung ohne die beiden Liebenden gemacht – und so kommt alles anders als erwartet…

Veit Helmers Film GONDOLA ist eine Liebeserklärung an das Kino. Er verzichtet gänzlich auf Dialoge und erzählt die Geschichte der zwei Gondelfahrerinnen durch die subtile Körpersprache der hervorragenden Hauptdarstellerinnen (Nino Soselia & Mathilde Irrmann), die sorgfältig komponierten Bilder (Kamera: Goga Devdariani) und das eindrucksvolle Sounddesign (Musik: Malcolm Arison & Sóley Stefánsdóttir). Entstanden ist ein poetischer Film über Sehnsucht, Liebe und Gemeinschaft, der die Zuschauer*innen auf eine Reise in ein fernes Universum nimmt.

 

MARIA MONTESSORI

(Start: 07.03.24)

Premiere am Do 07.03.24, 18:00 Uhr, Die KAMERA, in Kooperation mit dem Montessori Zentrum Heidelberg e.V. Nach der Vorstellung gibt es die Möglichkeit, mit Pädagog*innen des Montessori-Zentrums ins Gespräch zu kommen!

F/I 2023 | Regie: Léa Todorov | 100 Min. | FSK 0
Darsteller*innen: Leïla Bekhti, Jasmine Trinca

Das gefühlvolle Drama MARIA MONTESSORI setzt der Bildungsikone ein lange überfälliges und zutiefst bewegendes Denkmal. Mit großer visueller Eleganz zeigt dieser Film die Namensgeberin einer der einflussreichsten pädagogischen Bewegungen in ihrer ganzen Stärke und Zerrissenheit. 1898 entscheidet sich die unverheiratete Maria Montessori, ihren Sohn Mario nach der Geburt auf unbestimmte Zeit zu verlassen, um als moderne und freie Frau eine neue Vision von Bildung zu entwickeln. Sie ahnt, dass sie eine Revolution entfachen kann. Als eine der ersten Frauen Italiens wurde sie Ärztin und gründete ein Institut, an dem Lehrer für die Arbeit mit behinderten Kindern ausgebildet werden. Hier entwickelt sie Methoden, die von einem Gedanken getrieben sind: solange man die Kinder liebt, können sie alles lernen. Nicht Disziplinierung, sondern ihre Freiheit wird zeigen, welche Schätze in den Kindern verborgen sind. Doch bezahlt wird sie für ihre Arbeit nicht, die Lorbeeren heimst ihr Partner Montesano ein und die männliche Wissenschaftselite hält nichts von einer Pädagogik für behinderte Kinder. Ihren Sohn kann Maria in dieser Welt nicht zu sich nehmen, ohne ihre Arbeit aufgeben zu müssen. Mit der Prostituierten Lili d'Alengy schmiedet Maria ein Netzwerk weiblicher Solidarität, das nicht nur endlich Unabhängigkeit ermöglicht, sondern vor allem eine Pädagogik, die an die Autonomie des Geistes glaubt.

Ärztin, Pädagogin, Mutter: die weltberühmte Maria Montessori lebte ein selbstbestimmtes, aber auch dramatisches Leben. Das in leuchtenden Farben inszenierte Drama erzählt von einer unfassbar starken und klugen Frau, die alles will und mit ihrem eigenen Leben auch das Geschick der bürgerlichen Gesellschaft für immer verändert.

 

DRIVE - AWAY DOLLS

(Start: 07.03.24)

USA 2024 | Regie: Ethan Coen | 84 Min. | FSK 16
Darsteller*innen: Margaret Qualley, Geraldine Viswanathan, Beanie Feldstein, Colman Domingo, Pedro Pascal, Bill Camp, Matt Damon

Es geht doch nichts über einen Kurztrip, um auf andere Gedanken zu kommen. Ab ins Auto, Musik an, den Highway entlangbrausen, Abenteuer erleben und grenzenlose Freiheit genießen: So jedenfalls stellen sich die frisch getrennte Jamie und ihre Freundin Marian ihren Roadtrip nach Tallahassee im sonnigen Florida vor. Doch natürlich kommt alles ganz anders. Denn die beiden jungen Frauen ahnen nicht, dass ihnen durch einen Irrtum ein Mietwagen ausgehändigt wurde, in dessen Kofferraum sich höchst brisante Fracht befindet. Bald müssen die Freundinnen feststellen, dass einige ebenso zwielichtige wie unfähige Gestalten hinter ihnen her sind, die es auf die geheimnisvolle Ladung abgesehen haben. Ein aberwitziger und spannungsgeladener Road-Trip nimmt seinen Lauf …

Skurrile Charaktere, wendungsreiche Handlungsstränge und jede Menge schwarzer Humor: Das alles gehört zu den Markenzeichen von Ethan Coen (Hail, Caesar!, Unbroken, True Grit – Vergeltung). Der Filmemacher wurde gemeinsam mit seinem Bruder Joel bislang viermal mit dem Oscar® ausgezeichnet („Beste Regie“, „Bester Film“ und „Bestes adaptiertes Drehbuch“ für No Country for Old Men sowie „Bestes Original-Drehbuch“ für Fargo – Blutiger Schnee). Bei der rasanten Gaunerkomödie ist Coen wieder voll in seinem Element. Er führte nicht nur Regie, sondern schrieb mit seiner Ehefrau Tricia Cooke, die als Cutterin und Produzentin bereits an mehreren Filmen der Coen-Brüder mitgewirkt hat (The Big Lebowski, Barton Fink, O Brother, Where Art Thou? – Eine Mississippi-Odyssee), auch das Drehbuch. Darüber hinaus produzierten Coen und Cooke den Film gemeinsam mit Tim Bevan (Les Misérables), Eric Fellner (Yesterday) und Robert Graf (No Country for Old Men).

Für das humorvolle Roadmovie stellten Coen und sein Team ein hochkarätiges Schauspielensemble zusammen. Neben Margaret Qualley und Geraldine Viswanathan gehören unter anderem Beanie Feldstein (Booksmart), Colman Domingo (Candyman), Bill Camp (Jason Bourne) sowie Pedro Pascal (The Last of Us) und Oscar®-Preisträger Matt Damon (Good Will Hunting – Der gute Will Hunting, The Great Wall) zum Cast.

 

DER ZOPF

(Start: 07.03.24)

Sondervorstellung zum Weltfrauentag am Sonntag, 10.03., 11:00 Uhr (OmU-Fassung) in Kooperation mit dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, Literaturherbst Heidelberg und der Arbeitsgemeinschaft Heidelberger Frauenverbände und –gruppen.  Im Anschluss an die Filmvorführung laden die Kooperationspartnerinnen zu einem Getränk und Verweilen ein.

F/I/CDN 2023 | Regie: Laetitia Colombani | 121 Min. | FSK tba
Darsteller*innen: Mia Maelzer, Kim Raver, Fotinì Peluso, Avi Nash u.a.

Indien: Smita träumt davon, dass ihre Tochter in die Schule gehen und so dem Elend, in dem sie als „Unberührbare“ leben muss, entkommen kann. Italien: Giulia arbeitet in der Perückenwerkstatt ihres Vaters. Als dieser nach einem Unfall im Koma liegt, muss Giulia den Betrieb übernehmen und stellt dabei fest, dass das Familienunternehmen hoch verschuldet ist. Kanada: Die renommierte Anwältin Sarah soll zur Partnerin der Kanzlei befördert werden, als sie erfährt, dass sie schwer krank ist.

Drei Leben, drei Frauen, drei Kontinente – drei Schicksale, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Obwohl Smita, Giulia und Sarah sich nie begegnet sind, sind ihre Leben auf bewegende, einzigartige Weise miteinander verwoben.

 

RÜCKKEHR NACH KORSIKA

(Start: 14.03.24)

F 2023 | Regie: Catherine Corsini | 106 Min. | FSK tba
Darsteller*innen: Aïssatou Diallo Sagna, Esther Gohourou, Suzy Bemba, Lomane de Dietrich, Cédric Appietto, Marie-Ange Géronimi, Harold Orsoni, Virginie Ledoyen, Denis Podalydès u. a.

„Ein wunderbarer Mutter-Töchter Film! Corsini trifft einen ernsten Ton mit großer Leichtigkeit.“ (Der Tagesspiegel)

Ein Sommer auf Korsika: Khédidja zögert nicht lange, als ihr die wohlhabende Pariser Familie, für die sie als Kindermädchen arbeitet, dieses Angebot macht. Sie soll deren Kinder dort betreuen – ihre eigenen beiden Töchter im Teenageralter, Jessica und Farah, dürfen mitkommen. Für Khédidja ist es eine Rückkehr in die alte Heimat, denn vor 15 Jahren hatte sie mit den noch kleinen Kindern die Insel unter tragischen Umständen verlassen. Während sie mit ihren Erinnerungen hadert, geben sich die beiden Mädchen allen sommerlichen Verlockungen hin: sie genießen die Tage am Strand, machen Zufallsbekanntschaften und sammeln erste Liebeserfahrungen. Doch auch bei ihnen stellen sich Fragen nach der Vergangenheit und ob die Version der Familiengeschichte, die ihre Mutter erzählt, die einzig gültige ist.

Der neue Spielfilm von Catherine Corsini (DIE AFFÄRE, LA BELLE SAISON – EINE SOMMERLIEBE) erzählt vor der sommerlichen Kulisse Korsikas eine intelligente Geschichte über drei starke Frauen und ihrem Umgang mit gesellschaftlicher Ungleichheit.

 

DIE HERRLICHKEIT DES LEBENS

(Start: 14.03.24)

D 2024 | Regie: Georg Maas & Judith Kaufmann | 99 Min. | FSK 6
Darsteller*innen: Henriette Confurius, Sabin Tambrea, u. a.

1923: Dora Diamant und Franz Kafka lernen sich zufällig am Ostseestrand kennen. Er ist ein Mann von Welt, sie aus dem tiefen Osten, er kann schreiben, sie kann tanzen. Sie steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden, er schwebt immer etwas darüber. Sie umarmt den Indikativ, er verheddert sich im Konjunktiv. Aber als die beiden einander kennenlernen, wird alle Verschiedenheit einerlei. Ein einziges Jahr ist ihnen vergönnt, bis Franz Kafka viel zu früh stirbt. Auch wenn Kafkas Gesundheitszustand sich mehr und mehr verschlechtert, das gemeinsame Jahr lässt die beiden DIE HERRLICHKEIT DES LEBENS spüren.

Liebe gegen alle Widerstände – so könnte man die Prämisse von DIE HERRLICHKEIT DES LEBENS zusammenfassen. Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Michael Kumpfmüller wird die berührende Geschichte der großen Liebe von Franz Kafka und Dora Diamant erzählt.

 

OH LA LA

(Start: 21.03.24)

F 2024 | Regie: Julien Hervé | 92 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Christian Clavier, Didier Bourdon, Sylvie Testud, Marianne Denicourt, Chloé Coulloud, Sophie Froissard, Julien Pestel

Die Familie Bouvier-Sauvage blickt voller Stolz auf eine lange aristokratische Ahnenreihe zurück. Als die einzige Tochter bekannt gibt, den Sohn eines einfachen Peugeot-Händlers heiraten zu wollen, ist man wenig entzückt. Beim ersten Aufeinandertreffen der Schwiegereltern in spe merken beide Seiten schnell, dass sie nicht nur Wein- und Autovorlieben, sondern ganze Welten trennen. Zu allem Überfluss hat das künftige Brautpaar DNA-Tests in Auftrag gegeben, die mehr über die Abstammung der Anwesenden verraten. Oh la la, nun droht die Stimmung vollends zu kippen, denn die Testergebnisse könnten so manchen Stammbaum zu Fall und die Hochzeit zum Platzen bringen.
 

Nach den Erfolgen von MONSIEUR CLAUDE begibt sich Komödien-Star Christian Clavier erneut auf eine köstliche Tour de Force der kulturellen Überraschungen und gnadenlosen Seitenhiebe – nicht nur gegen die Grande Nation und ihre europäischen Nachbarn. Mit viel Witz und großer Treffsicherheit zündet OH LA LA – WER AHNT DENN SOWAS? ein herrlich freches Pointen-Feuerwerk, das sich wenig um Political Correctness schert.

 

UMBERO ECO - Eine Bibliothek der Welt

(Start: 21.03.24)

I 2022 | Regie: Davide Ferrario | 80 Min. | FSK tba
Dokumentarfilm

Die Privatbibliothek von Umberto Eco öffnet ein Fenster zu einem magischen Kosmos – meterhohe Regale, gefüllt mit über 30.000 zeitgenössischen sowie 1.500 antiken und seltenen Büchern. Nach dem Tod Ecos gewährte seine Familie dem Regisseur Davide Ferrario, der zuvor mit Eco auf der Kunstbiennale zusammengearbeitet hatte, exklusiven Zugang zu diesem literarischen Schatz. Ursprünglich sollte der Film lediglich die Bibliothek vor ihrer Übergabe an den italienischen Staat und dem damit verbundenen Umzug dokumentieren. Doch daraus entwickelte sich weit mehr.


Der Film taucht ein in die inspirierenden Gedankenwelten des renommierten Philosophen und Schriftstellers sowie seiner Weggefährten. Dabei entfaltet sich nicht nur ein faszinierendes Porträt von Umberto Ecos Gedächtnis, sondern auch ein tiefer Einblick in das kollektive Gedächtnis der Welt. Diese Dokumentation verwebt auf einzigartige Weise die Geschichte der Bibliothek mit den philosophischen Reflexionen Ecos und schafft so ein beeindruckendes Zeugnis über die Kraft von Literatur, Erinnerung und dem Erbe der Menschheit.

 

DREAM SCENARIO

(Start: 21.03.24)

USA 2023 | Regie: Kristoffer Borgli | 102 Min. | FSK tba
Darsteller*innen: Lily Bird, Paul Matthews, Nicolas Cage, Janet Matthews, Julianne Nicholson

Paul weiß nicht, wie ihm geschieht. Erst ist es nur seine Tochter, die surreale Träume von ihm hat. Aber auf unerklärliche Weise werden es immer mehr Leute, die nachts Visionen von ihm haben, sogar Wildfremde! Bisher war der blasse Familienvater und wenig geistreiche College-Professor nie im Mittelpunkt oder cool. Aber jetzt wird er plötzlich als “angesagtester Mensch der Welt” gefeiert und die Medien reißen sich nur so um den neuen Internetstar, von dem alle träumen. Als die kollektiven nächtlichen Episoden allerdings zunehmend albtraumhafter geraten, kippt die allgemeine Stimmung und Paul wird von einem Shitstorm gigantischen Ausmaßes überrollt...

Pures Comedy Gold. Nicolas Cage war nie komischer“. (The Hollywood Reporter)

 

DIE UNSCHULD (aka: Monster)

(Start: 21.03.24)

JP 2023 | Regie: Hirokazu Kore-eda | 126 Min. | FSK 12

Darsteller*innen: Ando Sakura, Tanaka Yuko, Nagayama Eita, Soya Kurokawa, Hinata Hiiragi, Shidô Nakamura

Saori Mugino ist eine junge Witwe und Mutter. Ihre ganze Liebe gehört ihrem Sohn Minato. Als sich der Junge mehr und mehr zurückzuziehen beginnt, spürt sie, dass etwas nicht stimmen kann. Mit Entsetzen erfährt Saori, dass Minatos Lehrer Schuld sein soll an seinem merkwürdigen Verhalten. Aufgebracht stürmt sie in die Schule, verlangt Antworten. Sie spürt, dass man sie hinhält, ihr nicht die ganze Wahrheit sagt. Doch sie lässt nicht locker und will der Sache auf den Grund gehen. Bis nach und nach offenbar wird, was wirklich geschah. Es verändert das Leben aller Beteiligten für immer…

Mit seinem präzisen Blick und ausgeprägten Humanismus hat sich der japanische Regisseur HirokazuKore-eda weltweit einen Namen als Ausnahmefilmemacher gemacht. Für „Shoplifters – Familienbande“ ist er in Cannes mit der 'Goldenen Palme‘ ausgezeichnet worden.

Jetzt präsentiert Kore-eda seine größte und ambitionierteste Arbeit.

 

KLEINE SCHMUTZIGE BRIEFE

(Start: 28.03.24)

GB 2023 | Regie: Thea Sharrock | 100 Min. | FSK tba

Darsteller*innen: Olivia Colman, Jessie Buckley, Timothy Spall

Die lebhafte Rose Gooding (Jessie Buckley) hat wenig mit der frommen Edith Swan (Olivia Colman) gemeinsam, außer dass sie Nachbarinnen in der englischen Küstenstadt Littlehampton in den 1920er Jahren sind. Doch eines Tages erhalten Edith und andere in der Stadt anstößige Briefe, gespickt mit gemeinen Beschuldigungen in unflätiger Sprache, und der Verdacht fällt sofort auf Rose. Scotland Yard ermittelt und Rose droht sogar, das Sorgerecht für ihre Tochter zu verlieren. Während die skandalösen Briefe weiterhin die Stadt heimsuchen, ahnt nur die Polizistin Gladys Moss (Anjana Vasan), dass etwas nicht stimmt und Rose möglicherweise doch nicht die Schuldige ist…

 

MORGEN IST AUCH NOCH EIN TAG

(Start: 04.04.24)

I 2023 | Regie: Paola Cortellesi | 118 Min. | FSK tba

Darsteller*innen: Paola Cortellesi, Valerio Mastandrea, Romana Maggiora Vergano, Emanuela Fanelli, Giorgio Colangeli, Vinicio Marchioni, Francesco Centorame

Rom, 1946 nach der Befreiung vom Faschismus. Delia (Paola Cortellesi) ist die Frau von Ivano (Valerio Mastandrea) und Mutter dreier Kinder. Zwei Rollen, in die sie sich voller Hingabe fügt. Obendrein bessert sie die Haushaltskasse mit vielen kleinen Hilfsarbeiten auf, um die Familie über Wasser zu halten. Ivano hingegen fühlt sich berechtigt, alle daran zu erinnern, wer der Ernährer ist. Nicht nur mit Worten. Körperliche und psychische Gewalt gehören für Delia zum Alltag. Bis ein mysteriöser Brief eintrifft, der ihr den Mut gibt, alles über den Haufen zu werfen und sich ein besseres Leben zu wünschen, nicht nur für sich selbst …

 

EIN GLÜCKSFALL

(Start: 11.04.24)

F 2023 | Regie: Woody Allen | 93 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Lou de Laâge, Valérie Lemercier, Melvil Poupaud, Niels Schneider, Guillaume de Tonquédec, Anne Loiret

Fanny und Jean sind das perfekte Ehepaar – beide haben Erfolg im Beruf, leben in einer prächtigen Wohnung in einem exklusiven Viertel von Paris und scheinen noch genauso verliebt zu sein wie am ersten Tag. Doch als Fanny zufällig ihren ehemaligen Klassenkameraden Alain trifft, ist sie hin und weg. Bald darauf sehen sie sich wieder und kommen sich immer näher …
 

In seinem 50. Film EIN GLÜCKSFALL schickt Regie-Ikone Woody Allen die französischen Schauspielstars Lou de Laâge, Valérie Lemercier, Melvil Poupaud und Niels Schneider in ein höchst amüsantes Labyrinth aus Zufall und Glück. Der romantische Thriller feierte seine umjubelte Weltpremiere 2023 auf den Filmfestspielen von Venedig.

 

BACK TO BLACK

(Start: 11.04.24)

GB 2023 | Regie: Sam Taylor-Johnson
Darsteller*innen: Marisa Abela, Jack O'Connell, Eddie Marsan, Lesley Manville

London zu Beginn der 2000er Jahre: Die talentierte Sängerin und Musikerin Amy Winehouse (Marisa Abela) findet in den Clubs von Camden ihre Bühne. Mit ihren Songs, ihrer außergewöhnlichen Stimme und ihrem einzigartigen Charisma begeistert sie das Publikum. Schnell werden Musikfans und Talent Scouts auf sie aufmerksam und ihr kometenhafter Aufstieg in den Pophimmel beginnt, doch der Ruhm hat seinen Preis…

 

Filmplakat: Nilas Traum im Garten Eden

NILAS TRAUM IM GARTEN EDEN

(Start: 11.04.24)

Iran 2023 | Regie: Niloufar Taghizadeh | 98 Min. | FSK 12
Dokumentarfilm

Leyla und ihre sechsjährige Tochter Nila leben in der heiligen Stadt Mashhad im Iran. Nila ist das Ergebnis einer Zeitehe, die es einem Mann erlaubt, mit einer Frau die Ehe einzugehen, auch wenn er bereits verheiratet ist. Kinder, die aus einer solchen Beziehung hervorgehen, sind rechtlich nicht existent. Solange der Vater das Kind nicht anerkennt, kann keine Geburtsurkunde ausgestellt werden, und Nila kann keine Schule besuchen. Der Dokumentarfilm schildert Leylas unermüdliche Bemühungen, Nilas Rechtsstatus zu klären, um ihr eine Perspektive für ihre Zukunft zu bieten. In einer nicht enden wollenden bürokratische Auseinandersetzung kämpft Leyla nicht nur gegen das Rechtssystem, sondern auch gegen eine verurteilende Gesellschaft.

Regisseurin Niloufar Taghizadeh hat diesen Film über drei Jahre zum Teil undercover gedreht, um die Geschichte von Nila und damit unzähligen undokumentierten Kindern im Iran zu erzählen, deren Existenz verleugnet wird.