Demnächst
NÜRNBERG
(Start: 07.05.)
USA 2025 | Regie: James Vanderbilt | 148 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Russell Crowe, Rami Malek, Michael Shannon, Richard E. Grant, Leo Woodall, John Slattery, Andreas Pietschmann, Peter Jordan
Hermann Göring wird von den Alliierten verhaftet und soll als ranghöchster noch verbliebener Nazi für die unfassbaren Taten des NS-Regimes zur Rechenschaft gezogen werden. Der Psychiater Dr. Kelley wird beauftragt, alle Angeklagten auf ihre Prozessfähigkeit hin zu untersuchen. Schnell ist er von Görings Scharfsinn und Charisma eingenommen und obwohl er dessen Machtspiele durchschaut, kann sich Dr. Kelley der manipulativen Stärke und Faszination des Bösen nur schwer entziehen. Um Görings Vertrauen zu gewinnen, überschreitet Dr. Kelley moralische Grenzen und gefährdet sogar den Nürnberger Prozess…
Das mit den beiden Oscar-Preisträgern Russell Crowe und Rami Malek hochkarätig besetzte Justizdrama erzählt vom folgenreichsten Prozess des 20. Jahrhunderts, der zudem die Geburtsstunde des Völkerrechts markiert.
NACHBEBEN
(Start: 07.05.)
DK 2025 | Regie: Zinnini Elkington | 92 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Trine Dyrholm, Özlem Saglanmak, Mathilde Arcel, Olaf Johannessen u.a.
Auf der überlasteten Schlaganfallstation eines Krankenhauses beginnt der Tag für die erfahrene Neurologin Alexandra wie so viele zuvor: zu wenig Personal, zu viele Entscheidungen, ein ständiger Kampf gegen die Uhr. Als der 18-jährige Oliver mit seiner Mutter Camilla die Station betritt, wirkt sein Zustand zunächst unspektakulär. Alexandra stuft seine Symptome als harmlos ein, eine Kollegin äußert leise Zweifel – doch in der Hektik der Station verhallen Warnungen leicht. Oliver wird nach Hause geschickt, doch nur kurze Zeit später bricht er in der Station zusammen ...
Es folgt ein präzise beobachteter, psychologischer Thriller. Mittendrin steht Alexandra – konfrontiert mit der Möglichkeit eines folgenschweren Irrtums und den emotionalen Nachwirkungen eines Moments, der ihr Selbstverständnis erschüttert ...
PALÄSTINA 36
(Start: 14.05.)
JOR,KSA,Q,N,DK,F,GB,PS 2025 | Regie: Annemarie Jacir | 119 Min. | FSK tba
Darsteller*innen: Hiam Abbass, Kamel Al Basha, Yasmine Al Massri, Robert Aramayo, Saleh Bakri, Karim Daoud Anaya, Billy Howle, Dhafer L’Abidine, Liam Cunningham, Jeremy Irons
Palästina 1936: Immer mehr Dörfer erheben sich gegen die britische Kolonialmacht, die ihren Einfluss mit Gewalt durchsetzt. Gleichzeitig siedeln sich europäische Juden, die vor dem Nationalsozialismus geflohen sind, in der Region an. Zwischen seinem ländlichen Heimatdorf und dem zunehmend angespannten Jerusalem pendelt der unparteiische Yusuf. Nach einem folgenschweren Ereignis schlägt sich der junge Mann auf die Seite des Widerstands. Er schließt sich Verbündeten wie dem Hafenarbeiter Khalid an, der angesichts der eskalierenden Situation keinen anderen Ausweg mehr sieht, als zur Waffe zu greifen. Während sich persönliche Schicksale und politische Umbrüche unaufhaltsam verweben, spitzt sich die Lage dramatisch zu – ein entscheidender Moment, der den Ursprung des Konflikts der gesamten Region markiert.
DER VERLORENE MANN
(Start: 14.05.)
D 2026 | Regie: Welf Reinhart | 102 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Dagmar Manzel, Harald Krassnitzer, August Zirner, Lene Dax, Dionne Wudu, Marion Freundorfer, Catalina Navarro Kirner, Ewa Patricia Klosowski, Jessica Stautz, Sara Sukarie
Die Künstlerin Hanne und der pensionierte Pfarrer Bernd führen eine glückliche, nach Jahren etwas eingefahrene Ehe, als wie aus dem Nichts Hannes früherer Ehemann Kurt vor ihrer Tür steht. Durch seine Demenzerkrankung kann Kurt sich nicht mehr erinnern, dass er und Hanne bereits seit 20 Jahren geschieden sind. Als das Paar ihn vorübergehend bei sich aufnimmt, kehrt eine verloren geglaubte Leichtigkeit in ihre Ehe zurück. Doch je mehr Zeit vergeht, desto stärker gerät ihr gemeinsames Leben aus den Fugen…
Eine berührende Geschichte über Vergessen und Erinnern, über Liebe und Freundschaft, über das Älterwerden und Jungbleiben. Im Zentrum des Films stehen Dagmar Manzel, Harald Krassnitzer und August Zirner, die zwischen Ernsthaftigkeit und leisem Humor als Hanne, Kurt und Bernd brillieren.
MOTHER MARY
(Start: 21.05.)
USA 2026 | Regie: David Lowery | 112 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Anne Hathaway, Michaela Coel, Hunter Schafer, Kaia Gerber, Sian Clifford, FKA twigs u.a.
Mother Mary (Anne Hathaway) ist ein Megastar – auf der Bühne eine glamouröse und unvergleichliche Erscheinung, doch hinter den Kulissen erschöpft und einsam. Überwältigt von ihrem mit Spannung erwarteten Bühnen-Comeback sucht sie Zuflucht bei ihrer einstigen Freundin und Weggefährtin Sam (Michaela Coel), einer Modedesignerin, die den ikonischen Stil von Mother Mary zu Beginn ihrer Karriere geprägt hat. Beide Frauen haben sich seit vielen Jahren nicht mehr gesehen und der Bruch ihrer Freundschaft sitzt tief. In ihrer persönlichen Krise bittet Mary Sam um Hilfe: Sie soll ein Outfit für ihr bevorstehendes Comeback designen. Während das neue Kostüm entsteht, kommen alte Konflikte ans Licht, lange Verschwiegenes wird offenbart und tief verborgene Wunden treten wieder an die Oberfläche.
Während die Grenzen zwischen Gegenwart und schmerzlichen Erinnerungen verschwimmen, begeben sich die beiden Frauen auf eine emotionale Reise mit ungewissem Ausgang.
HOME ENTERTAINMENT
(Start: 21.05.)
D 2025 | Regie: Dietrich Brüggemann | 85 Min. | FSK tba
Darsteller*innen: Nadine Dubois, Joseph Bundschuh, Karoline Teska, Anna Brüggemann, Folke Renken
Wer kennt es nicht: Marie und Florian wollten eigentlich zuhause nur etwas essen und einen Film schauen. Doch der gemütliche Abend auf dem Sofa wird zu einem Höllentrip durch Streamingportale, Gutscheincodes, Lieferservice-Apps und kaputte Fernbedienungen. Die Situation eskaliert zwischen den beiden und bringt immer genervteres Doch-noch Ansprechen von allerlei Unausgesprochenem zu Tage. Wird ihre Beziehung das überstehen?
Eine so schräge, wie wahnwitzige Komödie über den allgegenwärtigen digitalen Irrsinn.
Eine reale Dystopie, so nonchalant erzählt, dass es die pure Freude und abgründigster Grusel ist. ARTECHOCK.DE
EAGLES OF THE REPUBLIC
(Start: 21.05.)
S,DK,SF,D,F 2025 | Regie: Tarik Saleh | 129 Min. | FSK 16
Darsteller*innen: Fares Fares, Lyna Khoudri, Zineb Triki, Amr Waked, Cherien Dabis
Als Pharao der Leinwand förmlich vergöttert, liegt dem smarten Schauspieler George Fahmy (Fares Fares) ganz Ägypten zu Füßen. Wegen seines weltlichen Auftretens fällt er jedoch bei Behörden und Bevölkerung in Missgunst. Zu verlockend sind die Reize der jungen Frauen, zu süß das mondäne Leben im pulsierenden Kairo. Widerwillig übernimmt er daher die Hauptrolle in einem staatlich finanzierten Propagandafilm, der von einem rätselhaften Regierungsbeamten mit Adlersaugen überwacht wird. Noch ahnt niemand, dass das Projekt für alle kreativen und politischen Akteure gleichermaßen zum nervenaufreibenden Drahtseilakt wird…
Ein mutiger, fesselnder Politthriller, der bissige Satire mit echter Spannung verbindet. [...] Fares liefert eine meisterhafte Performance ab. TheFilmGordon
VIVALDI UND ICH
(Start: 21.05.)
I 2025 | Regie: Damiano Michieletto | 112 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Tecla Insolia, Michele Riondino, und viele mehr
Im Venedig des 18. Jahrhunderts wächst die talentierte Violinistin Cecilia im Ospedale della Pietà auf – einem Heim für verwaiste Mädchen, das die dort lebenden Kinder in das Studium der Musik einführt und dessen Orchester weltweit angesehen ist. Bei ihren Auftritten für wohlhabende Gönner bleibt Cecilia stets hinter einer Maske verborgen: Sie soll nicht als eigenständige Person gesehen werden. Doch mit der Ankunft eines neuen Lehrers bekommt sie erstmals die Chance, der Enge ihres bisherigen Lebens und der Aussicht einer arrangierten Ehe zu entkommen. Antonio Vivaldi, der neue Leiter des Orchesters, ermutigt sie, ihren eigenen Weg zu gehen. Vorbei an den strengen gesellschaftlichen Regeln und mit der befreienden Kraft der Musik kämpft Cecilia um ihr Schicksal und ein Leben jenseits vorgezeichneter Rollen.
TICKET INS LEBEN
(Start: 28.05.)
F 2025 | Regie: Jean-Pierre Améris | 91 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Valérie Lemercier, Gérard Darmon, Patrick Timsit
Der Chansonnier Antoine Toussaint ist seit Jahrzehnten ein gefeierter Star. Als er auf der Bühne zusammenbricht, scheint das Ende seiner Karriere besiegelt. Frustriert plant er seinen Abgang und nimmt den nächsten Zug nach Genf. Doch die Reise verläuft anders als geplant, denn in seinem Abteil sitzt die temperamentvolle Victoire – glühender Fan des Sängers und voller unerschütterlichem Optimismus. Antoine will sie schnellstens wieder loswerden, doch Victoire lässt sich schwer abwimmeln und bringt – ohne es zu ahnen – seine Pläne ins Wanken. Zu seiner großen Überraschung wächst ihm die quirlige Nervensäge langsam ans Herz.
Mit viel Humor und unverkennbar französischer Leichtigkeit wird von unerwarteten Neuanfängen und spätem (Liebes-)Glück erzählt.