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Palästina 36
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PALÄSTINA 36

(Start: 14.05.)

JOR,KSA,Q,N,DK,F,GB,PS 2025 | Regie: Annemarie Jacir | 119 Min. | FSK tba
Darsteller*innen: Hiam Abbass, Kamel Al Basha, Yasmine Al Massri, Robert Aramayo, Saleh Bakri, Karim Daoud Anaya, Billy Howle, Dhafer L’Abidine, Liam Cunningham, Jeremy Irons

Palästina 1936: Immer mehr Dörfer erheben sich gegen die britische Kolonialmacht, die ihren Einfluss mit Gewalt durchsetzt. Gleichzeitig siedeln sich europäische Juden, die vor dem Nationalsozialismus geflohen sind, in der Region an. Zwischen seinem ländlichen Heimatdorf und dem zunehmend angespannten Jerusalem pendelt der unparteiische Yusuf. Nach einem folgenschweren Ereignis schlägt sich der junge Mann auf die Seite des Widerstands. Er schließt sich Verbündeten wie dem Hafenarbeiter Khalid an, der angesichts der eskalierenden Situation keinen anderen Ausweg mehr sieht, als zur Waffe zu greifen. Während sich persönliche Schicksale und politische Umbrüche unaufhaltsam verweben, spitzt sich die Lage dramatisch zu – ein entscheidender Moment, der den Ursprung des Konflikts der gesamten Region markiert.

 

THE NORTH

(Start: 21.05.)

Premiere am Freitag, 15.05., 20:00 Uhr (engl. OmU): Filmgespräch mit Regisseur Bart Schrijver

NL 2025 | Regie: Bart Schrijver | 133 Min. | FSK 6
Darsteller*innen: Bart Harder, Carles Pulido, Sharon Verdegem, Matthijs van Sande Bakhuizen, Olly Bassi

Zehn Jahre nachdem sie beste Freunde und Mitbewohner waren, begeben sich Chris und Lluis auf eine 600 Kilometer lange Wanderung durch die schottischen Highlands. Auf dem West Highland Way und dem Cape Wrath Trail verbringen sie 30 Tage zusammen in der Natur – in der Hoffnung, ihre einst so starke Freundschaft wieder aufleben zu lassen. Doch während Chris weiterhin mit seiner Arbeit und seinem Leben zu Hause beschäftigt ist, ist Lluis entschlossen, den Trail zu beenden, um zu beweisen, dass er es schaffen kann. Die Einsamkeit und Stille der Highlands zwingt sie dazu, sich mit harten Wahrheiten über sich selbst und ihre Freundschaft auseinanderzusetzen. Und darüber, was es wirklich bedeutet, still zu stehen und zuzuhören.

 

MOTHER MARY

(Start: 21.05.)

USA 2026 | Regie: David Lowery | 112 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Anne Hathaway, Michaela Coel, Hunter Schafer, Kaia Gerber, Sian Clifford, FKA twigs u.a.

Mother Mary (Anne Hathaway) ist ein Megastar – auf der Bühne eine glamouröse und unvergleichliche Erscheinung, doch hinter den Kulissen erschöpft und einsam. Überwältigt von ihrem mit Spannung erwarteten Bühnen-Comeback sucht sie Zuflucht bei ihrer einstigen Freundin und Weggefährtin Sam (Michaela Coel), einer Modedesignerin, die den ikonischen Stil von Mother Mary zu Beginn ihrer Karriere geprägt hat. Beide Frauen haben sich seit vielen Jahren nicht mehr gesehen und der Bruch ihrer Freundschaft sitzt tief. In ihrer persönlichen Krise bittet Mary Sam um Hilfe: Sie soll ein Outfit für ihr bevorstehendes Comeback designen. Während das neue Kostüm entsteht, kommen alte Konflikte ans Licht, lange Verschwiegenes wird offenbart und tief verborgene Wunden treten wieder an die Oberfläche.


Während die Grenzen zwischen Gegenwart und schmerzlichen Erinnerungen verschwimmen, begeben sich die beiden Frauen auf eine emotionale Reise mit ungewissem Ausgang.

 

HOME ENTERTAINMENT

(Start: 21.05.)

D 2025 | Regie: Dietrich Brüggemann | 85 Min. | FSK tba
Darsteller*innen: Nadine Dubois, Joseph Bundschuh, Karoline Teska, Anna Brüggemann, Folke Renken

Wer kennt es nicht: Marie und Florian wollten eigentlich zuhause nur etwas essen und einen Film schauen. Doch der gemütliche Abend auf dem Sofa wird zu einem Höllentrip durch Streamingportale, Gutscheincodes, Lieferservice-Apps und kaputte Fernbedienungen. Die Situation eskaliert zwischen den beiden und bringt immer genervteres Doch-noch Ansprechen von allerlei Unausgesprochenem zu Tage. Wird ihre Beziehung das überstehen?

Eine so schräge, wie wahnwitzige Komödie über den allgegenwärtigen digitalen Irrsinn.

Eine reale Dystopie, so noncha­lant erzählt, dass es die pure Freude und abgrün­digster Grusel ist. ARTECHOCK.DE

 

EAGLES OF THE REPUBLIC

(Start: 21.05.)

S,DK,SF,D,F 2025 | Regie: Tarik Saleh | 129 Min. | FSK 16
Darsteller*innen: Fares Fares, Lyna Khoudri, Zineb Triki, Amr Waked, Cherien Dabis

Als Pharao der Leinwand förmlich vergöttert, liegt dem smarten Schauspieler George Fahmy (Fares Fares) ganz Ägypten zu Füßen. Wegen seines weltlichen Auftretens fällt er jedoch bei Behörden und Bevölkerung in Missgunst. Zu verlockend sind die Reize der jungen Frauen, zu süß das mondäne Leben im pulsierenden Kairo. Widerwillig übernimmt er daher die Hauptrolle in einem staatlich finanzierten Propagandafilm, der von einem rätselhaften Regierungsbeamten mit Adlersaugen überwacht wird. Noch ahnt niemand, dass das Projekt für alle kreativen und politischen Akteure gleichermaßen zum nervenaufreibenden Drahtseilakt wird…

Ein mutiger, fesselnder Politthriller, der bissige Satire mit echter Spannung verbindet. [...] Fares liefert eine meisterhafte Performance ab. TheFilmGordon

 

VIVALDI UND ICH

(Start: 21.05.)

I 2025 | Regie: Damiano Michieletto | 112 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Tecla Insolia, Michele Riondino, und viele mehr

Im Venedig des 18. Jahrhunderts wächst die talentierte Violinistin Cecilia im Ospedale della Pietà auf – einem Heim für verwaiste Mädchen, das die dort lebenden Kinder in das Studium der Musik einführt und dessen Orchester weltweit angesehen ist. Bei ihren Auftritten für wohlhabende Gönner bleibt Cecilia stets hinter einer Maske verborgen: Sie soll nicht als eigenständige Person gesehen werden. Doch mit der Ankunft eines neuen Lehrers bekommt sie erstmals die Chance, der Enge ihres bisherigen Lebens und der Aussicht einer arrangierten Ehe zu entkommen. Antonio Vivaldi, der neue Leiter des Orchesters, ermutigt sie, ihren eigenen Weg zu gehen. Vorbei an den strengen gesellschaftlichen Regeln und mit der befreienden Kraft der Musik kämpft Cecilia um ihr Schicksal und ein Leben jenseits vorgezeichneter Rollen.

 

TICKET INS LEBEN

(Start: 28.05.)

F 2025 | Regie: Jean-Pierre Améris | 91 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Valérie Lemercier, Gérard Darmon, Patrick Timsit

Der Chansonnier Antoine Toussaint ist seit Jahrzehnten ein gefeierter Star. Als er auf der Bühne zusammenbricht, scheint das Ende seiner Karriere besiegelt. Frustriert plant er seinen Abgang und nimmt den nächsten Zug nach Genf. Doch die Reise verläuft anders als geplant, denn in seinem Abteil sitzt die temperamentvolle Victoire – glühender Fan des Sängers und voller unerschütterlichem Optimismus. Antoine will sie schnellstens wieder loswerden, doch Victoire lässt sich schwer abwimmeln und bringt – ohne es zu ahnen – seine Pläne ins Wanken. Zu seiner großen Überraschung wächst ihm die quirlige Nervensäge langsam ans Herz.

Mit viel Humor und unverkennbar französischer Leichtigkeit wird von unerwarteten Neuanfängen und spätem (Liebes-)Glück erzählt.

 

VERFLUCHT NORMAL

(Start: 28.05.)

GB 2025 | Regie: Kirk Jones | 121 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Robert Aramayo, Maxine Peake, Peter Mullan

Dass die Queen ein unkontrollierbares „Problemkind“ mal mit dem Orden des British Empire auszeichnen würde, damit hätte wohl niemand gerechnet, am allerwenigsten John Davidson selbst. In den frühen 1980er Jahren wächst John (Scott Ellis Watson) in einer schottischen Kleinstadt auf. Im Alter von 12 Jahren beginnt unter heftigen Nerven-Tics zu leiden. Unter der erst Jahre später als Tourette-Syndrom diagnostizierten Erkrankung wird sein Leben zu einem endlosen Spießrutenlauf.

Mit Mitte 20 lebt John (Robert Aramayo) noch bei seiner Mutter (Shirley Henderson). Die Nebenwirkungen der starken Medikamente auf die er angewiesen ist, rauben ihm fast jeden Lebensmut, als die zufällige Begegnung mit seinem Schulfreund Murray und dessen Mutter Dottie (Maxine Peake) endlich eine Wendung bringt. Dottie ist Krankenschwester und akzeptiert John, so wie er ist. Sie nimmt ihn in ihrer Familie auf und findet sogar einen Job für ihn als Assistent des Gemeindezentrum-Hausmeisters Tommy (Peter Mullan). Ein aberwitziges Vorstellungsgespräch, bei dem Tommy wie kein anderer auf Johns Tics reagiert, legt den Grundstein für eine innige Freundschaft. Langsam findet John den Mut und die Zuversicht, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und erkennt, wie wertvoll seine Erfahrungen auch für andere sind.

Als perfekte Mischung aus sozialrealistischem Drama und warmherziger Underdog-Komödie vereint VERFLUCHT NORMAL gleich zwei große britische Kinotraditionen. Basierend auf dem Leben des realen John Davidson, erzählt „LANG LEBE NED DEVINE!“-Regisseur Kirk Jones in seinem emotionalen Biopic mit viel Humor und großer Wärme davon, wie John trotz Ausgrenzung und mangelndem Verständnis aufgrund seiner Tourette-Erkrankung seinen Weg findet und zur Inspiration für andere wird.