Escape – Wege in den Rausch, Wege hinaus - Staffel 2

Escape

Filmreihe in Kooperation mit Univital, Universitäres Gesundheitsmanagement, und der kommunalen Suchtbeauftragten der Stadt Heidelberg // Die Kinoreihe „Escape – Wege in den Rausch, Wege hinaus“ geht in die zweite Staffel!

Nach dem großen Erfolg der ersten Runde freuen wir uns, die Filmreihe mit zwei neuen eindrucksvollen Filmen fortzusetzen. Denn über Sucht wird oft geschwiegen. „ESCAPE - Wege in die Sucht, Wege hinaus“ holt das wichtige Thema aus der Tabuzone und zeigt auf der Leinwand, wie vielfältig Abhängigkeit, psychische Gesundheit und persönliche Auswege sein können. Ziel ist es, Bewusstsein zu schaffen, gerade im studentischen und universitären Umfeld.

Am Montag, den 18.05., um 19:30 Uhr: „Die guten und die besseren Tage“

Eine alkoholkranke Mutter verliert nach einem Autounfall das Sorgerecht für ihre Kinder. Um es zurückzuerlangen, muss sie in eine Entzugsklinik und sich dort, gemeinsam mit den anderen Patientinnen, mit ihrer Abhängigkeit auseinandersetzen. Dass ihr Weg aus der Sucht durch die Wüste Marokkos führen würde, hätte sie nicht gedacht…

Am Montag, den 22.06., um 19:30 Uhr: „Smalltown Girl“

Eine junge Frau versucht, den sexuellen Missbrauch in ihrer Kindheit mit exzessiver Sexsucht und einem ungezügelten Partyleben zu kompensieren – bis ihre WG-Freundin die Reise in die traumatische Vergangenheit antritt. Im Anschluss: Digitales Live-Q&A mit der Regisseurin Hille Norden.

 

Nach beiden Filmen gibt es jeweils ein moderiertes Publikumsgespräch.
Ein besonderes Angebot: Studierende und Beschäftigte der Universität Heidelberg zahlen nur fünf Euro Eintritt pro Vorstellung.

Der kommunalen Suchtbeauftragten der Stadt Heidelberg, Eva Leichman, und Univital, dem Gesundheitsmanagement der Universität Heidelberg ist es ein Anliegen, über Suchtformen aufzuklären, zum Nachdenken anzuregen und Unterstützungswege sichtbar zu machen. Insbesondere der Film als Kunstform kann dabei eine starke Brücke zur Lebensrealität der Menschen schlagen. Eva Leichman: „Sucht hat viele Gesichter. Oft beginnt sie leise. Mit der Filmreihe ‚Escape – Wege in den Rausch, Wege hinaus‘ wollen wir nicht nur aufklären, sondern auch Verständnis schaffen und Mut machen. Film kann Türen öffnen – zu Gesprächen, zu Hilfe, zu Veränderung.“

 

 

kommende Filme der Vortrags- und Filmreihe:

 

DIE GUTEN UND DIE BESSEREN TAGE

am Montag, 18.05., 19:30 Uhr, Gloriette

F 2025 Regie: Elsa Bennett, Hippolyte Dard  | 105 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Valérie Bonneton, Michèle Laroque, Sabrina Ouazani

Nach einem Autounfall verliert Suzanne das Sorgerecht für ihre Kinder. Sie hat keine andere Wahl, sie muss auf Entzug gehen, wenn sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen will. In der Klinik angekommen, trifft sie in ihrer Gruppe auf Alice und Diane, zwei Frauen mit starkem Charakter. Sport ist Teil der Therapie und Sportlehrer Denis versucht, die Frauen mit einem Ziel zu motivieren und zu vereinen: die Teilnahme an der Dünen-Rallye in der marokkanischen Wüste! Denis muss viel Geduld und pädagogisches Geschick aufbringen, um diese ungewöhnliche und wenig aussichtsreiche Mannschaft auf ihr Ziel vorzubereiten. Doch den drei Frauen steht ein großes Abenteuer und eine aufregende Reise bevor…

 

SMALLTOWN GIRL

am Montag, 22.06., 19:30 Uhr, Gloria

im Anschluss: Digitales Live-Q&A mit der Regisseurin Hille Norden

D 2025 Regie: Hille Norden | 122 Min. | FSK 16
Darsteller*innen: 
Dana Herfurth, Luna Jordan, Vera Fay

In ihrer Lieblingsbar ist die junge Schneiderin Nore für ihre wilden Outfits und ihren exzessiven Lebensstil bekannt. Als die schüchterne Jonna sie eines Abends vor einem aufdringlichen Mann rettet, zieht Nore spontan bei ihr ein. Zwischen Alkohol, Partys und ständigem Männerbesuch entsteht eine enge Freundschaft – bis Jonna sich in One-Night-Stand Michel verliebt. Während Nore im Strudel ihrer Dauerparty zu versinken droht, beginnt Jonna, hinter die Fassade ihrer Freundin zu blicken...

Regisseurin Hille Norden beweist eindrucksvoll Stilwillen und erzählerische Tiefe. Ihr autobiografisch geprägter Film verbindet die Lebensrealität junger Menschen mit Fragen nach Trauma, Erinnerung und Heilung – roh, ehrlich und berührend.