Gloria & Gloriette - Die Kamera










STERNSTUNDEN in der KAMERA -
Kino (nicht nur) für Senioren

Seit 2007 bieten wir in Kooperation mit der Akademie für Ältere Heidelberg in der KAMERA speziell für unser älteres Publikum die Filmreihe "STERNSTUNDEN - Kino (nicht nur) für Senioren" an.

14tägig - immer donnerstags - bringen wir ausgewählte, aktuelle Filme oder wunderschöne Filmklassiker auf die große Leinwand und begrüßen unsere Besucher mit einem Gläschen Sekt (solange Vorrat reicht).

Die KAMERA in (Heidelberg) - Neuenheim ist auch für unser älteres Publikum leicht zu erreichen: Direkt vor dem Kino liegt die Straßenbahnhaltestelle "Brückenstraße" der Linien 23 und der OEG Linie 5.

Beginn: jeweils 14:30 Uhr
Eintrittspreis für Mitglieder der Akademie für Ältere Heidelberg:
€ 5.50 (nur bei Vorlage des Akademie-Passes)


Programmübersicht & Filmbeschreibungen:

Termin & Spielzeit Filmtitel
03.05.2018, 14:30 Uhr Paris kann warten
17.05.2018, 14:30 Uhr Tulpenfieber
31.05.2018, 14:30 Uhr Django -
Ein Leben für die Musik
14.06.2018, 14:30 Uhr Hampstead Park -
Aussicht auf Liebe
28.06.2018, 14:30 Uhr Barfuß in Paris
12.07.2018, 14:30 Uhr The King - Mit Elvis durch Amerika
26.07.2018, 14:30 Uhr Der Wein und der Wind
09.08.2018, 14:30 Uhr Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?
23.08.2018, 14:30 Uhr Wohne lieber ungewöhnlich
06.09.2018, 14:30 Uhr Die Verlegerin
20.09.2018, 14:30 Uhr Swimming with Men
04.10.2018, 14:30 Uhr Maria by Callas
18.10.2018, 14:30 Uhr Das Leben ist ein Fest
01.11.2018, 14:30 Uhr Die dunkelste Stunde
15.11.2018, 14:30 Uhr Madame Aurora und der Duft von Frühling
29.11.2018, 14:30 Uhr Das schweigende Klassenzimmer
13.12.2018, 14:30 Uhr Der Buchladen der Florence Green
27.12.2018, 14:30 Uhr In den Gängen

 




Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?

Preview am Mittwoch, 09.05.2018, 18:45 Uhr

Vorverkauf läuft!

Deutschland 2017
Regie: Alice Agneskirchner
Dokumentarfilm

Wem gehört die Natur? Den Tieren? Den Menschen? Oder sollte sie einfach sich selbst überlassen sein? Eine Frage, die komplexer ist, als sie zunächst scheinen mag. Auf der Suche nach einer Antwort führt uns der Dokumentarfilm AUF DER JAGD - WEM GEHÖRT DIE NATUR? in einen faszinierenden Mikrokosmos: unseren deutschen Wald. Bilder von einzigartiger Schönheit zeigen uns eine archaische Welt mitten im Herzen unserer Zivilisation, die nicht mehr in unsere Zeit zu passen scheint, obwohl sie uns unmittelbar umgibt. In den bayerischen Alpen begegnen wir röhrenden Hirschen und Gämsen, in den Wäldern Brandenburgs Wöl- fen, die sich dort nach langen Jahren der Abwesenheit wie auch im Rest von Deutschland wieder angesiedelt haben. Wir teilen unseren Lebensraum mit diesen und vielen anderen Wildtieren – doch wer bestimmt, wie wir mit ihnen zusammenleben? Wer gibt vor, dass sie – und wie viele von ihnen – gejagt werden dürfen? Und müssen sie überhaupt gejagt werden? Welche Folgen hätte es, wenn sich die 1,2 Millionen Rehe und 600.000 Wildschweine, die jedes Jahr in Deutschland geschossen werden, zusätzlich frei in Wald und Natur ausbreiten würden? In AUF DER JAGD - WEM GEHÖRT DIE NATUR? kommen Jäger, Förster, Waldbesitzer, Wildbiologen, Tierschützer, Bauern und Forstbeamte zu Wort – und zu ganz unterschiedlichen Ansichten.

AUF DER JAGD - WEM GEHÖRT DIE NATUR? ist wie ein spannender Waldspaziergang, bei dem man unverhofft einer Seite unserer Natur begegnet, die einem sonst verborgen bliebe. Zugleich ist der Film eine Liebeserklärung an unseren Wald und die Natur, die uns mit eindrucksvollen Landschafts- und Tieraufnahmen daran erinnert, welche Verantwortung wir unserer Umwelt und damit letztlich auch uns selbst gegenüber tragen. Denn eines ist klar: Unser menschliches Dasein hat das Leben auf der Erde vor allem in den letzten 200 Jahren unumkehrbar verändert. Natur und Wald können ohne uns überleben – wir aber nicht ohne sie.

Für Buch und Regie ist Autorin und Regisseurin Alice Agneskirchner verantwortlich, die mit ihren Filmen immer wieder einen ungewöhnlichen Blick auf die Geheimnisse unseres Alltags wirft. (NFP)



Barfuss in Paris

Frankreich, Belgien 2016
Regie: Fiona Gordon, Dominique Abel
Darsteller: Dominique Abel, Fiona Gordon, Emmanuelle Riva, Pierre Richard

Fiona hat ihre Tante Martha Jahrzehnte nicht gesehen. Martha hat ihr Dorf im einsamen Norden Kanadas verlassen und ihr Glück in Paris gesucht. Eines Tages erhält Fiona einen verwirrten Brief ihrer Tante aus dem sie schließt, dass ihre Tante in ein Altersheim gebracht werden soll, weil sie nicht mehr alleine klar kommt. Fiona reist nach Paris um ihrer Tante zu helfen. Als Fiona in Paris ankommt ist Martha verschwunden. Fiona macht sich in der fremden Großstadt auf die Suche nach ihr, dabei trifft sie immer wieder den Obdachlosen Dom, der sich in Fiona verliebt und ihr folgt. Die Filme der Tänzer Dominique Abel und Fiona Gordon sind durch ihren tänzerischen Bezug zu den Slapstick Anfängen der Kinounterhaltung etwas ganz besonderes. In ihrem aktuellen Film ist neben Pierre Richard die kürzlich verstorbene Emmanuelle Riva (Martha), die mit Alain Resnais "Hiroshima mon amour" und Michael Hanekes "Amour" unsterblich geworden ist, in einer ihrer letzten Rollen zu sehen. (Film Kino Text)

Den Trailer finden Sie hier



Das Leben ist ein Fest

Frankreich 2017
Regie: Eric Toledano
Darsteller: Jean-Pierre Bacri, Jean-Paul Rouve, Gilles Lellouche, u.a.

Verdorbenes Essen, pingelige Gäste, ein Stromausfall und ein unangemeldeter Besuch von der Steuerbehörde – für den Hochzeitsplaner Max (Jean-Pierre Bacri) könnte die Feier von Pierre (Benjamin Lavernhe) und Héléna (Judith Chemla) eigentlich nicht noch schlechter laufen. Dabei ist alles so gut geplant. Die Hochzeit findet in einem Schloss außerhalb von Paris statt. Geld spielt keine Rolle. Umso problematischer ist dafür der menschliche Faktor. Denn zum einen hat Max eine Affäre mit seiner Mitarbeiterin Josiane (Suzanne Clément). Darüber hinaus hat sein Schwager (Vincent Macaigne), der für ihn arbeitet, eine Vergangenheit mit der Braut.

Während die Feier langsam beginnt, steigt hinter den Kulissen der Stresspegel. Josiane etwa will Max endlich zu einer Stellungnahme zwingen – und flirtet mit Kellner Patrice (Kévin Azaïs). Währenddessen tun sich der Fotograf (Jean-Paul Rouve) und dessen Praktikant (Gabriel Naccache) am Menü gütlich, steht Assistentin Adèle (Eye Haïdara) auf Kriegsfuß mit dem Sänger James (Gilles Lellouche), taucht in dem Chaos taucht ein Mann von der Steuerbehörde auf (Grégoire Bonnet), um den Betrieb von Max unter die Lupe zu nehmen. Und als der Bräutigam schließlich zur Rede ansetzt, droht die Stimmung völlig zu kippen. (kino.de)



Das schweigende Klassenzimmer

Deutschland 2017
Regie: Lars Kraume
Darsteller: Burghart Klaußne, Leonard Scheicher, Tom Gramenz, Anna Lena Klenke, Isaiah Michalski, Jonas Dassler, Ronald Zehrfeld, Florian Lukas, Jördis Triebel, Michael Gwisdek

1956: Bei einem Kinobesuch in Westberlin sehen die Abiturienten Theo (Leonard Scheicher) und Kurt (Tom Gramenz) in der Wochenschau dramatische Bilder vom Aufstand der Ungarn in Budapest. Zurück in Stalinstadt entsteht spontan die Idee im Unterricht eine solidarische Schweigeminute für die Opfer des Aufstands abzuhalten. Doch die Geste zieht viel weitere Kreise als erwartet: Während ihr Rektor (Florian Lukas) zwar zunächst versucht, das Ganze als Jugendlaune abzutun, geraten die Schüler in die politischen Mühlen der noch jungen DDR. Der Volksbildungsminister (Burghart Klaußner) verurteilt die Aktion als eindeutig konterrevolutionären Akt und verlangt von den Schülern innerhalb einer Woche den Rädelsführer zu benennen. Doch die Schüler halten zusammen und werden damit vor eine Entscheidung gestellt, die ihr Leben für immer verändert... (StudioCanal)



Der Buchladen der Florence Green

GB/E/D 2017
Regie: Isabel Coixet
Darsteller: Emily Mortimer, Bill Nighy, Patricia Clarkson

Eine junge Witwe eröffnet Ende der 1950er Jahre in einem idyllischen Ort an der Ostküste Englands eine Buchhandlung. Kein einfaches Unterfangen, die Arbeiter und Fischer des Ortes lesen nicht gern. Und dann ist da noch eine reiche Dame mittleren Alters, die aus dem Buchladen lieber ein Kulturzentrum gemacht hätte und nun eine trickreiche Intrige spinnt, um Florence Green zu vertreiben. Kongenial inszenierte Verfilmung von Penelope Fitzgeralds Roman „Die Buchhandlung“, in dem der Zwiespalt zwischen Konvention und Moderne verhandelt und gleichzeitig ein Loblied auf das Lesen gesungen wird. In den drei Hauptrollen hervorragend gespielt. (programmkino.de)



Der Wein und der Wind

Frankreich 2017
Regie: Cédric Klapisch
Darsteller: Pio Marmaï, Ana Girardot, François Civil, Jean-Marc Roulot, u.a.

Burgund, der goldenen Mitte Frankreichs, widmet der französische Ausnahmeregisseur Cédric Klapisch sein wunderbar authentisches Sozialporträt über den Weinanbau zwischen Tradition und Moderne. Nach der chaotischen WG in Barcelona („L´Auberge espagnole“), dem Zusammenprall der Welten eines Börsenmaklers und seiner Putzfrau („Mein Stück vom Kuchen“) und seiner Liebeserklärung an Paris („So ist Paris“), ist seine neue, exzellente Darstellerriege dieser Familiensaga nun durchwegs erwachsen geworden. Sie müssen sich entscheiden für oder gegen ein Leben in der Provinz, dem Weiterführen des Erbes ihrer Eltern und Verantwortung für ihr Handeln übernehmen. Ein weiteres Glanzstück französischen Erzählkinos. (programmkino.de)



Die dunkelste Stunde

OSCAR® 2018 BESTER HAUPTDARSTELLER Gary Oldman

Britischer Filmpreis BAFTA für Gary Oldman
in der Kategorie „BESTER HAUPTDARSTELLER"

Golden Globe® für Gary Oldman
in der Kategorie „BESTER HAUPTDARSTELLER - Drama“

GB 2017
Regie: Joe Wright
Darsteller: Gary Oldman, Kristin Scott Thomas, Lily James, u.a.

Im Mai 1940 befinden sich Hitlers Truppen überall in Europa auf dem Vormarsch und Großbritannien, der stolze Inselstaat, steht allein, ist schon fast isoliert. Während sich das Desaster von Dünkirchen bereits am Horizont abzeichnet, ebenso wie die drohende Invasion, stolpert Großbritannien führungslos in einer Niederlage nach der anderen. Als es den Nazis schließlich auch gelingt, fast ungehindert in Norwegen und Dänemark einzufallen, sieht sich der Premier Neville Chamberlin (Ronald Pickup) zum Rücktritt gezwungen. An seine Stelle Winston Churchill (Gary Oldman).

Heute ist Churchill die vielleicht bekannteste Figur der britischen Geschichte. Doch im Frühjahr 1940 ist er nicht die erste Wahl. Nicht nur gegen Widerstände aus der eigenen Partei und die großen privaten Zweifel, auch gegen den skeptischen König George VI. (Ben Mendelsohn) gelingt es Churchill, Mut und Standhaftigkeit zu bewahren. Nach dem Debakel von Dünkirchen werden Rufe laut, einen Frieden mit Adolf Hitler zu verhandeln. Während auf dem Kontinent britische Soldaten sterben, muss Churchill die schwerste Entscheidung seiner Laufbahn treffen: Wird es ihm gelingen, das Land durch die dunkelste Stunde zu führen? (kino.de)



Django - Ein Leben für die Musik

Preview am Mittwoch, 25.10.2017, 18:45 Uhr, Kamera

Frankreich 2017
Regie: Etienne Comar
Darsteller: Reda Kateb, Cécile de France, Bea Palya, Bimbam Merstein, Gabriel Mireté

Frankreich, 1943. Der begnadete Jazzgitarrist Django Reinhardt ist auf dem Gipfel seines Erfolges. Abend für Abend spielt er in ausverkauften Sälen und begeistert das Publikum mit seinem Gypsy-Swing, einer Musik voller Lebenslust und Witz, der sich auch die deutschen Besatzer nicht entziehen können. Während andere Sinti in ganz Europa verfolgt werden, kann sich Django aufgrund seiner Popularität in Sicherheit wiegen – bis ihn die Nationalsozialisten auf Tournee nach Deutschland schicken wollen. Django weigert sich. Seine Pariser Geliebte hilft ihm, mit seiner schwangeren Frau und seiner Mutter an der Schweizer Grenze unterzutauchen. Hier trifft er auf Mitglieder seiner weitverzweigten Familie, die ebenfalls auf der Flucht sind. Über den Genfer See will er in die Schweiz gelangen, doch die Nazis sind ihm dicht auf den Fersen.

In seinem Regiedebüt porträtiert Étienne Comar einen unkonventionellen Künstler und Freigeist, dessen Leben so improvisiert war wie seine Musik. Vor die Frage gestellt, ob er seine Kunst politisch missbrauchen lässt, muss er eine existentielle Entscheidung treffen. Reda Kateb brilliert in der Rolle des Ausnahme-Künstlers an der Seite von César- Gewinnerin Cécile de France. (Weltkino)



Hampstead Park - Aussicht auf Liebe

GB 2017
Regie: Joel Hopkins
Darsteller: Diane Keaton, Brendan Gleeson, Lesley Manville, u.a.

Die eigenwillige Amerikanerin Emily Walters (Diane Keaton) passt nur auf den ersten Blick in die gediegene Nachbarschaft Hampsteads und findet ihre affektierten Freundinnen zunehmend öde. Als Emily eines Tages zufällig beobachtet, wie ein Fremder im Park von einer Gruppe Schläger attackiert wird, beschließt sie, zu handeln: Sie ruft die Polizei und kümmert sich um ihn. Sofort ist sie fasziniert von dem kauzigen Donald Horner (Brendan Gleeson), der so gar nicht ihrem bisherigen Männerbild entspricht. Donald, der bereits seit 17 Jahren in einer selbstgezimmerten, schäbigen Hütte im weitläufigen Park lebt, soll daraus vertrieben werden und einem Luxusbauprojekt weichen. Entschlossen und zum großen Entsetzen ihrer Freunde stellt sie sich im Kampf um sein Zuhause auf die Seite des Außenseiters. Für alle überraschend entspinnt sich eine ungewöhnliche Liebesgeschichte um das ungleiche Pärchen – fern von gesellschaftlichen Konventionen und Zwängen, die den beiden den Weg in eine neue Welt eröffnet. (Splendid)



In den Gängen

Deutschland 2017
Regie: Thomas Stuber
Darsteller: Sandra Hüller, Franz Rogowski und Peter Kurth

Dieses warmherzige Märchen umarmt sein Publikum. Und lässt es nicht mehr los...

Ein Kaurismäki mit Joaquin Phoenix und Cate Blanchett? Nein, ein Stuber mit Franz Rogowski und Sandra Hüller! Die minimalistische, zugleich märchenhafte Lovestory handelt von einem schüchternen Staplerfahrer im Großmarkt, der seine Kollegin von der Süßwaren-Abteilung anhimmelt. Eine aussichtslose Sache, bis der wortkarge Chef der Getränkeabteilung mit dezentem Rat weiterhilft. Bald fiebert der ganze Großmarkt bei dieser Liebesgeschichte mit – und mit der Belegschaft auch das Kinopublikum. (programmkino.de)

Zum Trailer



Madame Aurora und der Duft von Frühling

F 2017
Regie: Blandine Lenoir
Darsteller: Agnès Jaoui, Pascale Arbillot, Thibault de Montalembert, Sarah Suco, Lou Roy-Lecollinet

Die Tochter ist unerwartet schwanger, der Job ist weg und die Wechseljahre bringen heftige körperliche Veränderungen: Aurora hat es im Moment alles andere als leicht. Doch als sie ihre erste große Liebe wieder trifft, beschließt die Mittfünfzigerin, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. „Madame Aurora und der Duft von Frühling“ erzählt auf charmante, leichtfüßige Weise von den Tücken des Älterwerdens. Die Wohlfühl-Komödie ist durchzogen von raffiniertem Witz, geschickt eingestreuter Sozialkritik und vermittelt ihre zentralen Botschaften jederzeit glaubhaft. (programmkino.de)



Maria by Callas

Frankreich 2017
Regie und Buch: Tom Volf
Dokumentarfilm

Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere in den 50er Jahren war Maria Callas die unangefochtene Herrscherin der Opernwelt. Primadonna assoluta, La Divina – die Göttliche … die Medienwelt und ihre zahllosen Fans überschlugen sich darin, sie in jeder Beziehung anzuhimmeln. Ihre Stimme, ihr Gesicht, ihr Outfit: Sie wirkte stilbildend, wurde aber auch mit Haut und Haaren von der Öffentlichkeit vereinnahmt. Tom Volf erforscht in seiner vierjährigen Recherche den Mythos Maria Callas und versucht, der Starsopranistin über eine beeindruckende Menge an Bild-, Ton- und Textmaterial näherzukommen, ohne sie vom Podest zu stoßen. Das Ergebnis ist eine hoch interessante, stellenweise sehr spannende Auseinandersetzung mit einer Persönlichkeit, die augenscheinlich alles tut, sich der Entschlüsselung zu entziehen... (programmkino.de)



Paris kann warten

USA 2017
Regie: Eleanor Coppola
Darsteller: Diane Lane, Alec Baldwin

Die Frau eines einflussreichen Hollywood-Produzenten kann nach dem Besuch der Filmfestspiele in Cannes ihren Mann nicht nach Budapest begleiten. Statt dessen chauffiert sie ein französischer Geschäftspartner ihres Mannes im Auto nach Paris. Eigentlich eine Fahrt von wenigen Stunden, doch der Charmeur und Lebemann hat es nicht eilig. Zu zahlreich sind die Versuchungen am Wegesrand, vom edlen Restaurant bis zur römischen Sehenswürdigkeit. Nicht zu vergessen seine schöne Beifahrerin, der er taktvoll den Hof macht. Regiedebüt von Eleanor Coppola, die diese Geschichte 2009 so oder ähnlich selbst mit ihrem Ehemann Francis Ford Coppola erlebt hat. Zum einen feiert der Film die Schönheit der Landschaft Südfrankreichs und französisches Savoir vivre, zum anderen geht es um die Selbstverwirklichung einer Frau, die trotz ihres Alters eine kleine Flucht wagt. Von Diane Lane in der Hauptrolle bezaubernd gespielt. (programmkino.de)



Swimming With Men

GB 2018
Regie: Oliver Parker
Darsteller: Rob Brydon, Spike White, Rupert Graves, Jim Carter, Adeel Akhtar, Charlotte Riley

Eric steckt mitten in der Midlife-Crisis: Seine Frau steigt in der Lokalpolitik auf, der Teenager-Sohn entfremdet sich täglich mehr von ihm und sein Job als Buchhalter langweilt ihn unsäglich. Als er abends seine gewohnten Bahnen im Schwimmbad zieht, bemerkt er plötzlich etwas Merkwürdiges: Eine bunt zusammengemischte Gruppe an Männern gleitet rhythmisch neben ihm durchs Becken. Den Synchronschwimmern fehlt jedoch noch ein Mann, um tatsächlich kunstvollere Schwebefiguren ins Wasser zu zaubern. Unversehens wird Eric in der herzlichen Amateurtruppe aufgenommen. Und während das Ballett in Badehosen tatsächlich immer besser wird, findet auch Eric neuen Mut, sein Leben nochmal auf den Kopf zu stellen und seiner Frau zu beweisen, dass weitaus mehr in ihm steckt, als sie für möglich hielt.

GANZ ODER GAR NICHT in Badehosen – SWIMMING WITH MEN von Regisseur Oliver Parker ist britischer Humor von seiner besten Seite! (Alamode)



The King - Mit Elvis durch Amerika - engl. OmU

Sondervorstellung am Sonntag, 22.04.18, 18:45 Uhr, Gloria

Wir begrüßen Regisseur EUGENE JARECKI

Vorverkauf läuft!

weitere Vorstellungen:
Montag, 23.04.2018, 21:15 Uhr
Montag, 30.04.2018, 21:15 Uhr
Montag, 07.05.2018, 21:15 Uhr

USA/D/F 2017
Regie: Eugene Jarecki
Dokumentarfilm

Ein musikalisches Road-Movie, das quer durch Amerika führt: 40 Jahre nach dem Tod von Elvis Presley reiste der vielfach ausgezeichnete Autor und Regisseur Jarecki während des Präsidentschaftswahlkampfes 2016 in dem alten Rolls Royce des Sängers von New York über Las Vegas bis in den tiefen Süden, um das Land an einem kritischen Wendepunkt seiner Geschichte zu erleben. "The King - Mit Elvis durch Amerika" ist zugleich politische Bestandsaufnahme und kulturelles Porträt.

Auf seiner Reise trifft Jarecki an zahllosen Orten auf Mitreisende, manche prominent, andere nicht, die in dem Auto über Elvis und Amerika reden: eine Parallelaufnahme über den Aufstieg des Sängers und Abstieg seines Landes. So wie Elvis sich verführen lässt und an dem Giftcocktail von Geld und Machtgier zugrunde geht, wird auch das Land vom Raubtierkapitalismus ausgehöhlt, in dem ein Spielkasinobesitzer und Reality-TV-Star mit bislang unerreichter Vulgarität das Präsidentenamt innehat und auftritt wie ein Monarch. Zu den Prominenten gehören Ethan Hawke, Mike Myers, Chuck D, Ashton Kutcher, Dan Rather, James Carville, Emmylou Harris und Alec Baldwin. Dazu kommen musikalische Auftritte von Emi Sunshine and the Rain, John Hiatt, M. Ward, Immortal Technique, Loveful Heights u.v.m. (Arsenal Filmverleih)



Tulpenfieber

USA 2017
Regie: Justin Chadwick
Darsteller: Alicia Vikander, Christoph Waltz, Dane DeHaan, Judi Dench, u.a.

Das Amsterdam des Goldenen Zeitalters ist besessen von einer botanischen Sensation: der Tulpe. An den Grachten floriert der Handel mit den kostbaren Zwiebeln, die schon bald mehr wert sind als Diamanten. In diesen hitzigen Zeiten verliebt sich der Maler Jan van Loos (Dane DeHaan) in Sophia (Alicia Vikander), die bildschöne Frau seines reichen Auftraggebers Cornelis Sandvoort (Christoph Waltz). Um gemeinsam in ein neues Leben aufzubrechen, schmieden sie mit Hilfe von Sophias Magd Maria (Holliday Grainger) einen überaus riskanten Plan. Am Ende hängt alles von einem kühnen Geschäft an der Tulpenbörse ab... Basierend auf Deborah Moggachs literarischem Bestseller hat Tom Stoppard (Oscar® für „Shakespeare in Love") ein mitreißendes Drehbuch vor dem Hintergrund der ersten Finanzblase der Geschichte entwickelt - hochkarätig besetzt mit Alicia Vikander, Christoph Waltz, Dane DeHaan und Judi Dench. (Prokino)



Wohne lieber ungewöhnlich

Preview am Montag, 14.05.18, 21:00 Uhr

Wir begrüßen Regisseur Gabriel Julien-Laferrière

Frankreich 2016
Regie: Gabriel Julien-Laferrière
Darsteller: Julie Gayet, Thierry Neuvic, Julie Depardieu, Lucien Jean-Baptiste, Claudia Tagbo, Philippe Katerine, Chantal Ladesou, Arié Elmaleh

Sophie und Hugo sind frisch verliebt, haben einen kleinen bezaubernden Sohn, Gulliver, und heiraten im siebten Himmel. Von Sophies skeptischen Sohn Bastien, der schon die Trennung am Horizont sieht, wollen sie sich nichts vermiesen lassen. Bastien hat schon zu viele Väter kommen und gehen sehen und weil nicht nur Sophie nach drei Ehen drei Kinder hat, sondern auch die Väter fleißig weiter heiraten, ergibt das nach Patchwork-Arithmetik: 6 Halbschwestern/-brüder, 8 Erziehungsberechtigte und ebenso viele Zuhause. Sophie, Hugo und ihre 6 Elternkollegen haben eine komplexe Freizeitlogistik entwickelt, die die Kinder nicht nur von einem Zuhause zum nächsten, sondern auch vom Cello zum Ballett, vom Schach- zum Klavierunterricht delegiert. Ihre Kinder sind Nomaden und das geht denen maximal auf die Nerven. Eines Tages drehen Bastien und seine Halbgeschwister den Spieß um und Sophie und Hugo sehen sich mit einer Sorgerechtsrevolution konfrontiert. Die Sprösslinge haben eine Altbauwohnung gekapert, sie fordern Residenzstabilität und überreichen den 8 Elternteilen einen sorgfältig erdachten Betreuungsplan, nach dem die Eltern um die Nachwuchs-WG zirkulieren sollen. Es kommt zu einem Patchwork-Ping-Pong, bei dem Sophie und Hugo plötzlich gezwungen sind, nicht mehr nur für sich, sondern für die Gemeinschaft zu denken. Das bedeutet Chaos, und noch viel mehr.

Mit viel Sinn, Humor und Verstand für die Fallstricke moderner Familienkonzepte erzählt WOHNE LIEBER UNGEWÖHNLICH von einer grandiosen Wohnidee, die das Leben schöner, die Familien familiärer, Eltern menschlicher und das Chaos bunter macht. Eine herzhafte Kinokomödie aus Frankreich, die uns aus der Seele zu sprechen und uns geschwisterlich zu stimmen weiß. (programmkino.de)



GLORIA FTB GmbH, Heidelberg. Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen (auch Saaltausch) vorbehalten. 


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