Gloria & Gloriette - Die Kamera










Matinéen

Für cineastische Frühaufsteher bieten wir an (fast) allen Sonntagen und vielen Feiertagen in unseren Kinos Gloria, Gloriette und Die Kamera auch Vormittagsvorstellungen - 11:30 Uhr - an. Dabei zeigen wir besonders empfehlenswerte Titel des aktuellen Programms und Vorpremieren vielversprechender künftiger Neustarts zum reduzierten Eintrittspreis.

 



Die Schlösser aus Sand

Frankreich 2015
Regie & Drehbuch: Olivier Jahan
Darsteller: Emma de Caunes, Yannick Renier, Jeanne Rosa, Alain Chamfort, Christine Brücher, Alain Chamfort

Die elegante kleine Komödie um ein Ex-Liebespaar erzählt leicht melancholisch angehaucht, aber glücklicherweise vollkommen kitschfrei von einem Wochenende, das Éléonore und Samuel dort verbringen, wo sie früher glücklich waren: in der Bretagne, am Meer, im Haus von Éléonores Vater. Olivier Jahan zeigt in seinem romantischen Kammerspiel eine literarisch cineastische Version von der Liebe, die beendet ist und doch fortbesteht. Sehr charmant!

Weil sie das Haus ihres kürzlich verstorbenen Vaters verkaufen muss, fährt Éléonore noch einmal an den Ort, wo sie am glücklichsten war: in die wilde Bretagne. An ihrer Seite ist ihr Ex Samuel, denn Éléonore kann und will dieses schwierige und irgendwie endgültige Wochenende nicht allein verbringen, zumal sich über die Immobilienmaklerin Claire einige Kaufinteressenten angesagt haben. Zu viele Erinnerungen hängen an diesem Haus, und schnell wird klar, dass Éléonore und Samuel ihre Trennung nicht so richtig verkraftet haben. Éléonore bereut, dass sie Samuel mit einem Musiker betrogen hat, und Samuel scheint ebenfalls zu bedauern, dass er sie wegen dieser Affäre verlassen hat. Da ist noch so viel Vertrautheit und Anziehungskraft zwischen den beiden ehemaligen Liebenden, dass Samuels neue Lebensgefährtin vollkommen zu Recht eifersüchtig ist. Irgendwie kommen beide nicht so richtig aus sich heraus. Das bemerkt auch Claire, die nebenbei dafür sorgt, dass die beiden sich zwischendurch mal ein bisschen entspannen, so dass beinahe so etwas wie Urlaubsstimmung aufkommt; aber eben nur beinahe. Éléonore und Samuel stecken fest in ihren Rollen, sie kreisen um sich selbst, anstatt dem anderen zuzuhören. Und dann taucht plötzlich eine geheimnisvolle Frau auf.. (programmkino.de)



 So  30.04.  11:30 Uhr  GLORIETTE 

Ein Dorf sieht schwarz

Frankreich 2016
Regie: Julien Rambaldi
Darsteller: Marc Zinga, Aïssa Maïga, Bayron Lebli, Médina Diarra, Rufus, Jonathan Lambert u.a.

Lachen und Weinen, Humor und Gefühl, ein Clash der Kulturen, wie er heftiger nicht sein könnte: Regisseur Julien Rambaldi verbindet in seinem zweiten Film EIN DORF SIEHT SCHWARZ all diese Zutaten zu einem fulminanten Mix aus bewegender und leichtfüßiger Komödie, zielt gekonnt auf Herz und Hirn. Augenzwinkernd nimmt er die muffigen 1970er Jahre auf dem Land unter die Lupe. Paris und die Studentenrevolte von 1968 sind fern, im idyllischen Marly-Gomont erstickt man lieber in Gemütlichkeit.

Toleranz, Durchhaltevermögen und die Hoffnung auf Wandel, gegenseitiges Verständnis und friedliches Miteinander dominieren in dieser feinsinnigen Geschichte. Das Wunderbare: dieses Miteinander ist kein Märchen, sondern Wirklichkeit und Wahrheit. Kamini, bekannter Rapper und Sohn von Seyolo Zantako, landete 2006 einen Hit mit seinem witzigen Song „Marly-Gomont“ und entwickelte die Filmidee vom Ankommen und Bleiben, erzählt im Drehbuch vom Schicksal seiner Eltern – emotional, zärtlich, berührend. (Prokino)



 So  30.04.  11:30 Uhr  DIE KAMERA 

The Founder

USA 2016
Regie: John Lee Hancock
Darsteller: Michael Keaton, Laura Dern, Nick Offerman, John Carroll Lynch, Patrick Wilson, Linda Cardellini

Es war einmal ... eine wahre Geschichte: Im Mittelpunkt steht Ray Kroc, der Kopf hinter McDonald’s - der Macher, der Strippenzieher, das Urbild eines Managers. Regisseur John Lee Hancock („Saving Mr Banks“) und Autor Robert D. Siegel (“The Wrestler - Ruhm, Liebe, Schmerz”) lassen in ihrer unterhaltsamen Biographie die Welt und das Lebensgefühl der 50er und 60er Jahre wiederauferstehen. Und mitten drin Michael Keaton in einer seiner schönsten Rollen als Mann mit Weitblick und ohne Skrupel.

Ray Krocs Lebensgeschichte ist nicht nur ein gelungenes Biopic, sondern auch eine witzige Parabel über das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Denn sie handelt von einem Mann, der vermutlich zu ca. 110 Prozent dem Idealbild des guten Amerikaners entsprach und der zwar extrem clever, aber nicht besonders nett war. Kein Wunder also, dass die McDonald’s Corporation nichts mit diesem Film zu tun haben möchte... (programmkino.de)



 So  30.04.  11:30 Uhr  GLORIA 


GLORIA FTB GmbH, Heidelberg. Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen (auch Saaltausch) vorbehalten. 


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