Gloria & Gloriette - Die Kamera










Gleissendes Glück





Deutschland 2016
Regie: Sven Taddicken
Buch: Sven Taddicken, Stefanie Veith, Hendrik Hölzemann
nach Kurzgeschichten von A.L. Kennedy

Darsteller: Martina Gedeck, Ulrich Tukur, Johannes Krisch

Das Leben von Helene Brindel (Martina Gedeck) ist von kontrollierter Regelmäßigkeit geprägt. Täglich geht sie den gleichen Weg, um Besorgungen zu machen, täglich putzt sie das modernistische Haus, in dem sie mit ihrem Mann Christoph (Johannes Krisch) lebt, jede Nacht steht sie auf, bereitet Christophs Frühstück vor, um selbst vor dem Fernseher einzuschlafen. Das Glück ist längst aus Helenes Leben verschwunden, bedingt durch den Verlust ihres Glaubens an Gott. Schlafwandlerisch und ohne äußerliche Emotionen gleitet sie durch ihre Existenz, selbst die regelmäßigen Gewaltausbrüche ihres Mannes erträgt sie mit stoischer Ruhe, hat sich in ihre Existenz an unglückliche, misshandelte Ehefrau gefügt.

Doch dann sieht sie im Fernsehen eine Sendung mit dem Wissenschaftler Eduard E. Gluck (Ulrich Tukur), der sein jüngstes Buch „Neue Kybernetik“ vorstellt. Fasziniert von dem Gedanken des eloquenten, überaus selbstsicher wirkenden Professors reist sie unter einem Vorwand nach Hamburg und trifft Eduard. Für den weltgewandten Professor scheint die verschüchterte Hausfrau zunächst nur ein Spielball zu sein, doch schnell entwickelt sich eine offene Unterhaltung, scheint sich eine Affäre anzubahnen... (programmkino.de)


     

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