Gloria & Gloriette - Die Kamera










Toni Erdmann





OSCARS® 2017: TONI ERDMANN vertritt Deutschland im Rennen um den Besten nicht-englischsprachigen Spielfilm

Cannes 2016 Fipresci-Preis der Internationalen Filmkritik

Deutschland / Österreich 2016
Regie und Drehbuch: Maren Ade
Darsteller: Peter Simonischek, Sandra Hüller, Michael Wittenborn, Thomas Loibl, Trystan Pütter, Hadewych Minis, Lucy Russell, Ingrid Bisu

Der Musiklehrer Winfried besucht spontan seine Tochter Ines. So weit – so gut. Doch Ines lebt und arbeitet in Rumänien als Unternehmensberaterin, und Winfried ist zwar erfreulich spontan für sein Alter, aber auch nicht mehr ganz fit und gerade ziemlich unglücklich, denn sein alter Hund ist gestorben. Vor allem aber ist Winfried ein großer Freund launiger Scherze und Streiche, mit denen er gern mal die Reaktionen seiner Umwelt testet. Das weiß die Tochter natürlich, auch wenn sie sonst mit ihrem Vater ziemlich wenig am Hut hat. Der Kontakt ist alles andere als innig, Ines erfüllt ihre töchterlichen Verpflichtungen, aber mehr war bis jetzt nicht drin. In Bukarest angekommen, wird Winfried von Ines erstmal zu ihren Terminen und Empfängen mitgeschleift. Kein guter Start, und es kommt noch schlimmer, denn Winfried kann sich weder seine Witze verkneifen noch die Kritik an Ines‘ Lebensstil. Er verabschiedet sich von seiner Tochter, aber der Abschied ist keinesfalls endgültig, denn Winfried kehrt zurück, und zwar als Toni Erdmann, sein Alter Ego mit schrecklicher schwarzer Wuschelperücke und schiefen Zähnen. Und dieser Toni Erdmann schafft, was Winfried nicht geschafft hat: Er findet einen Weg zu Ines.

Das ist in Kürze der Inhalt, der geschrieben deutlich merkwürdiger wirkt als auf der Leinwand. Der Film hat überhaupt einen sehr konspirativen Charakter, er zieht das Publikum ganz unmittelbar in seinen Bann, obwohl nur selten Emotionen freigesetzt werden. Und das ist nur ein kleiner Teil dessen, was die Qualität der Arbeit von Maren Ade ausmacht, denn hier gibt es so viel – und so viel Gutes!, zu vermelden, dass es glatt für fünf bis zehn Mainstreamproduktionen ausreichen würde. Aber das hier ist großartige, wunderbare Filmkunst... (programmkino.de)


     

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